Vorwort

Frohe Ostern, liebe Leserinnen und Leser!

„Herr, du bist die Hoffnung, wo Leben verdorrt" (Gotteslob 703-HH) kann man als österliches Lied verstehen. Spuren des Frühlings sind im Text ebenso auszumachen wie Metaphern, die auf Ostern verweisen. Am Ende singt man stets – zweimal – „segne mich". Was heißt das? Was geschieht da? Welche Erwartungen und Ergebnisse verbinde ich damit – konkret? Und weiter gefragt: Was ist für mich der „Segen des Auferstandenen" (vgl. Lk 24,50f)? Wen und was segne ich?

Eine segensreiche Osterzeit wünscht Ihnen – auch im Namen der Kolleginnen und Kollegen –
Thomas Kroll



Gemeinsam NEU Kirche sein – jetzt erst recht!

Mit dem Kölner und Hamburger Beben am 18. März 2021 ist nicht alles vorbei. Wichtige, österliche Impulse, gegenseitiges Bestärken und Inspirieren, darum geht es am Samstag, den 24. April 2021 beim digitalen Treffen mithilfe der Zoom-Plattform in punkto Kirchenentwicklung. Von 9.30 bis 12 Uhr stehen folgende Fragen im Vordergrund:
• Wie gelingt es, Spiritualität und Gemeinschaftsbildung zu verbinden?
• Wie kann ich das Evangelium gemeinsam mit anderen Menschen neu entdecken und verkünden?
• Wie wird katholische Kirche auch bei mir vor Ort innovativ?

Alles Weitere finden Sie hier.



Roma locuta causa finita? Wir reden weiter – bei der digitalen Diskussionsveranstaltung zum Synodalen Weg

In den Iden des März kam das Responsum aus Rom. „AUF DAS VORGELEGTE DUBIUM: Hat die Kirche die Vollmacht, Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts zu segnen? WIRD GEANTWORTET: Nein." Frohlocken in Regensburg, Fassungslosigkeit andernorts.
Rom hat entschieden, die Sache ist erledigt. Mehr als tausend Kirchenaustritte im katholischen Norden rund um die 11. Kalenderwoche 2021, das sind deutliche Reaktionen auf das Schreiben aus Rom und auf die Enthüllungen in Köln.
Rom hat entschieden, die Sache ist erledigt. Hilft dieser Rechtsgrundsatz in der Pastoral weiter, auf dem Synodalen Weg? Mehr dazu – u.a. live von Birgit Mock, der familienpolitischen Sprecherin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) – in der digitalen Diskussionsveranstaltung zum Synodalforum „Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft" am Mittwoch, den 28. April ab 19.30 Uhr.

Hier alles Weitere.



Ist der Weg das Ziel? Nein, in der Pastoral gilt: „Ein Weg ohne klares Ziel ist ein Herumlaufen.“

Steile, gar desillusionierende These? Zeit, Interesse, ja Lust, mehr dazu zu erfahren? Dann den Ausführungen von Prof. Dr. Matthias Sellmann folgen unter https://www.youtube.com/playlist?list=PLxrFBk4YvBI-OXeoiGERtIzGtet2M83Ig –ab 0:43:46 – und sich inspirieren lassen.
Dieser Vortrag (vgl. Theologische Reflexion aus kirchenrechtlicher, fundamental- und pastoraltheologischer Perspektive) ist nur einer von etlichen hörens- und bedenkenswerten anlässlich einer internationalen Fachtagung zum Synodalen Weg. Dabei ging es um folgende Fragen: Wie kann in der katholischen Kirche die Zentrierung der Macht auf Bischöfe und Priester aufgebrochen werden? Wie können Möglichkeiten der echten Beteiligung aller Getauften und eine Kontrolle der Macht geschaffen werden? Wie kann eine echte Gewaltenteilung in der Kirche aussehen? Wie schließlich gelingt eine stärkere Beteiligung von Frauen in allen Entscheidungsprozessen der Kirche?



Churches For Future

Noch sind Deutschlands Kirchen nach der öffentlichen Hand die zweitgrößten Einkäuferinnen in Deutschland und haben dadurch große Macht und Verantwortung. Bereits durch einfache Maßnahmen lassen sich der Energieverbrauch reduzieren und Außenanlagen biodivers gestalten.
Daher lädt das Erzbistum Hamburg gemeinsam mit anderen Bistümern und Misereor am 5. Mai um 18.30 Uhr zu einem digitalen Workshop ein. Die Umweltpsychologin Anne Römpke hilft weiter bei der Frage: Wie kommen wir vom Wissen zum Handeln?

Die Einladung mit allen Informationen finden Sie hier.



Kaplan Thorsten Weber ist Beauftragter für Künstler- und Künstlerinnenpastoral im EB HH

Auf nach Blankenese, genauer: in Hamburgs Westen zur Kirche Maria Grün (Schenefelder Landstraße 3). Die wird zum ZWISCHEN-Raum, zum AUFFÜHRUNGS- und GESPRÄCHS-Raum, zum BEGEGNUNGS-Raum – an fünf Abenden der Reihe „IN zwischen DA". Mehr zum Konzept der konkreten Dialoge von Kirche und Künsten hier.
Am Mittwoch, den 21. April um 20 Uhr geht's los – mit der Rezitatorin Bianca Hein und „laulitalomini hoooo: Bekenntnisse. (Sprach)Anarchie und Katholizismus". Wer denkt da nicht an „Talita kum" (Mk 5,41), an lateinische Konjugationen oder an dadaistische Herausforderungen?



Links zum Veranstaltungsportal der Pastoralen Dienststelle

Noch nicht das Richtige gefunden? Unter www.erzbistum-hamburg.de/pastoral können Sie sich online über viele Veranstaltungen, Kurse und Seminare der Pastoralen Dienststelle informieren – und auch anmelden – zum Beispiel für die XII. Katechetische Begegnung im Kloster Nütschau. Am 17. und 18. September 2021 geht es um „Wunder und Glaube – Eröffnung einer Lebensperspektive".



Weitere Hinweise und Informationen anderer Anbieter

Das Referat Religionspädagogik bietet zwei interessante Kurse zur Liturgie und zur Franz-Kett-Pädagogik an. Die Details dazu finden Sie hier.

Hier sind einige Angebote der Katholischen Akademie aufgelistet.

Die Medienstelle des Erzbistums empfiehlt „Corpus Christi". Lesen Sie hier alles Wissenswerte zum polnischen Film, Kinotipp der Katholischen Filmkritik im Herbst 2020 (da waren die dunklen Andachtsräume noch geöffnet).

Die Katholische Familienbildungsstätte Hamburg ist auch in der Corona-Zeit für Sie da. Hier finden Sie die aktuellen Angebote.

Vom 17. bis 26 April 2021 findet die diesjährige Woche für das Leben statt, diesmal in digitaler Form. Informationen und Material rund um das Thema „Leben im Sterben" findet man unter https://www.woche-fuer-das-leben.de 



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