Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

die Initiative »3. Oktober – Deutschland singt« lädt in diesem Jahr alle Generationen und Kulturen zum offenen Singen und Feiern in allen Städten und Dörfern ein. Ich hoffe, Sie sind mit dabei, um ein Zeichen der Einheit und der Dankbarkeit zu setzen – und erste Erkenntnisse und Ideen zu gewinnen für St. Martin, Advent, Weihnachten und Sternsingen in Corona-Zeiten.

Denn folgende Fragen stehen längst im Raum: Was geht und was geht nicht? Wie Glauben feiern, mit anderen erleben, wenn Gemeindesäle zu klein sind und Aerosole unterm Kirchendach fröhlich tanzen? Wie Tradition – Krippe, Adventskranz u.v.a.m. – neu und andernorts aufstellen, Menschen buchstäblich nahe bringen, z.B. auf dem Parkplatz vor dem Einkaufsmarkt? Treppenhaus-Andacht oder doch eher gemeinsames Singen auf dem Bürgersteig – mit ausreichend Liederblättern für Passant_innen? Unten mehr dazu.

Gute Antworten und ausreichend Energie für experimentelle Projekte
wünscht – auch im Namen der Kolleginnen und Kollegen –
Thomas Kroll



Advent und Weihnachten in Corona-Zeiten

Keine achtzig Tage mehr bis zum Beginn des Advents, und in rund hundert Tagen feiern wir Weihnachten. Aber wie?

Es gibt bereits viele Ideen, zahlreiche Initiativen und Projekte – für das Fest, die Zeit zuvor und danach. Warum nicht voneinander profitieren? Daher soll eine Homepage entstehen, auf der sowohl Ihre Beiträge als auch Anregungen aus der Pastoralen Dienststelle zusammengestellt und veröffentlicht werden.
Was empfiehlt sich beim Frühstart am Fest St. Martin? Wie Advent feiern – in der Familie, in Gruppen, in der Gemeinde, mit allen Menschen guten Willens? Welche Alternative gibt es zum Hausgebet im Advent (Gotteslob 25), wenn das dritte, vierte Treffen ansteht? Wie Willkommenskultur pflegen vor und am großen Fest? Weihnachtsgottesdienste im Halbstundentakt? Was geben wir den Menschen mit? Wen lassen wir nicht allein? Wie wird es ein Weihnachtsfestkreis samt Vorbereitungszeit, an den man sich in zwanzig Jahren noch gern erinnert?
Und: Wie können Mitarbeiterinnen und Kollegen aus der Pastoralen Dienststelle Sie – mit Material u.a. – unterstützen?

Bitte schicken Sie Ihre Fragen, Anregungen, Gottesdienstideen u.v.a.m. – gern mit Texten, Bildern und Noten (samt ausreichenden Quellen- und Rechteangaben) – bis zum 1. Oktober 2020 an: braker@erzbistum-hamburg.de. Dann kann die Homepage Mitte Oktober geschaltet werden.



Chillen mit Maria?

Der Oktober ist für Katholik_innen Rosenkranzmonat – dank der siegreichen Seeschlacht von Lepanto (7. Oktober 1571). Zur Erinnerung: Papst Pius V. hatte die christlichen Mittelmeerkräfte organisiert, überraschend den Mythos der unbesiegbaren Osmanen gebrochen und diesen Erfolg dem Rosenkranzgebet zugeschrieben. Daher ist seit 1572 der Tag des Sieges auch katholischer Gedenktag namens »Unsere Lieben Frau vom Sieg«, später in »Unserer Liebe Frau vom Rosenkranz« umbenannt.

Im 21. Jahrhundert ist der Rosenkranz für die einen ein alter Hut. Langweilig. Für die anderen ist er Hilfe zum Chillen, Stütze für ein lang währendes Gebet. Manche beten stets dieselben Gesätze, manche gern mal 'was Neues. Mitunter bricht sich Kreativität Bahn, bringen Menschen – etwa in einer Gruppe – dank Rosenkranz ihr Leben, ihre Stimmungen ins Mariengebet mit ein.

Im Gotteslob findet man unter der Nummer 4 neben einer kurzen Hinführung die nötigen Regieanweisungen sowie die Auflistung der fünf traditionellen Geheimnisse: den freudenreichen, den lichtreichen, den schmerzhaften, den glorreichen und den trostreichen Rosenkranz. Was fehlt ist ein »Rosenkranz der Heilung« für Corona-Zeiten. Dessen fünf Gesätze lauten:

1. der Menschen geheilt hat
2. der Ängstlichen beisteht
3. der Leidenden Trost schenkt
4. der Einsamen nahe ist.
5. der das Heil aller Menschen will.

Hier finden Sie den Rosenkranz der Heilung in klassischen Gesätzen, hier hat Kollege Hoppermann den Rosenkranz der Heilung mit biblischen Impulsen ergänzt – wunderbares Material für besinnliche und anregende Rosenkranzandachten.



Weiter geht’s auf dem Synodalen Weg! Gehen Sie mit!

Hamburg, Mitte August: Viele Teilnehmende an Bildschirmen, rund fünfhundert Rückmeldungen per social media. Das war schon beeindruckend – und zeigt: Die sieben Synodalen_innen aus dem Erzbistum Hamburg sind nicht allein unterwegs beim Entwicklungsprozess der katholischen Kirche in Deutschland. Von anderen Getauften und Gefirmten erhalten sie Anregungen und Rückendeckung ebenso wie Anfragen und Kritik.
Nächste Station: Rostock. Dort geht es am Donnerstag, den 15. Oktober 2020 ab 19.30 Uhr um »Macht und Gewaltenteilung in der Kirche – Gemeinsame Teilnahme und Teilhabe am Sendungsauftrag«. Per Video gibt es wieder einen Impuls zum Thema. Diesmal bleibt mehr Zeit für Austausch und Diskussion.

Auch in Rostock sind die Plätze coronabedingt eher rar. Online sind Sie sicher und durchgehend mit dabei. Zuschauen und mitkommentieren kann man via www.erzbistum-hamburg.de und auf Facebook www.facebook.com/erzbistumhamburg



Engagement tut gut, aber hallo!

Beweise für diese These finden Sie in Schleswig-Holstein, in Mecklenburg und in Hamburg. Schauen Sie sich bitte um – im Norden und unter www.engagement-tut-gut.de
Im Rahmen der bundesweiten »Woche des bürgerschaftlichen Engagements« findet zeitgleich die »Woche des kirchlichen Engagements« statt. Denn eins greift ins andere. Dabei ist zu sehen, wie Ehrenamtliche in Kirche u n d Gesellschaft wirken.
Nicht genug: Es gibt Mitmach-Aktionen sowie einen Servicebereich für Pfarreien, Gemeinden und Orte kirchlichen Lebens. Auch wenn Sie »nur« DANKE sagen oder/und Worte, die Ihr Leben tragen, mit anderen teilen möchten – machen Sie bitte mit!
Erzbischof Dr. Heße ist auch engagiert. Seine Videobotschaft finden Sie ebenfalls unter www.engagement-tut-gut.de

Bei der Gelegenheit: Die Woche kirchlichen Engagements ist eine Kooperation des Erzbistums Hamburg, der Caritas im Norden und des Freiwilligen Zentrums Hamburg.
Last but not least: Das Mittagsgebet FÜNF NACH ZWÖLF (zum Beten ist es nie zu spät!) im St. Marien-Dom zu Hamburg greift das Thema der besonderen Woche auf. Von Montag, 14. bis Freitag, 18. September 2020 gilt jeweils um 12.05 Uhr die Einladung: Innehalten – nachdenken – mitbeten!



Gemeinsam »neu« Kirche sein – digital. In Christus verbunden

Der Countdown für die ZOOM-Veranstaltung am 26. September läuft. Ein paar Plätze sind noch frei. Alles Weitere unter https://www.pastoral-erzbistum-hamburg.de/4230/Gemeinsam-neu-Kirche-sein-digital



Nutze, was du hast! Entwickle, was Du bist!

Es ist immer schön, erleben zu können, wenn Fähigkeiten und Begabungen von Menschen gut miteinander ins Spiel kommen und die Zusammenarbeit von Wertschätzung und Freude an den Talenten einzelner geprägt ist. Da wird spürbar, dass ein besonderer Geist wirkt. Solch eine Gemeinschaft wirkt anziehend.
Wie sehr wünschen wir uns das in unseren kirchlichen Gemeinschaften!
Gerade in den vergangenen Monaten der Pandemie konnten wir erleben, wo und wie viele kreative Ideen entstehen und wie vielfältig sich Engagement zeigt, um Hilfsbedürftige zu unterstützen und drohende Notlagen aufzufangen. Es ist ermutigend zu sehen, was alles möglich werden kann.
Diese Erfahrungen der vergangenen Monate könnten für Sie ein Impuls sein, bewusst und neu (noch verborgene) Möglichkeiten mit Menschen vor Ort zu entdecken. Dabei kann der Weg der Charismenorientierung hilfreich sein. Was ist das? Wie geht das? Wer macht das? Die Antworten finden Sie hier.



kraftvoll glauben – kreativ leben - Impulstag zur Bibel in der Pastoral

Ein lebendiger, inspirierender Samstag (24. Oktober 2020, 9.30 bis 17 Uhr) mit Impulsvorträgen am Vormittag und zahlreichen Workshop-Angeboten am Nachmittag. Ein Tag zum Krafttanken – für jeden und jede ganz persönlich, in der Begegnung mit anderen Menschen und mit dem biblischen Wort.

Alles Weitere unter https://www.pastoral-erzbistum-hamburg.de/3975/kraftvoll-glauben-kreativ-leben sowie in diesem Flyer.



Kirche in Beziehung – weltweit

Tété Agbodan kommt aus Togo, lebt aber schon seit vielen Jahren in Deutschland – und ist Mitarbeiter beim Internationalen Katholischen Missionswerk missio/Aachen. Er kann viel und lebendig erzählen, etwa über die aktuellen Entwicklungen in Westafrika angesichts der Corona-Pandemie, über den Einsatz für Frieden und Zusammenhalt in der Region, über das Miteinander von Christinnen und Christen im Kleinstaat am Golf von Guinea.
Vier, fünf Termine sind am 23. und 24. Oktober noch frei. Daher rasch Kontakt aufnehmen mit Dr. Michael Becker, Tel. (040) 24877-355, becker@erzbistum-hamburg.de


Weitere Informationen aus dem Fachbereich missio/Weltkirche finden Sie hier.



»Herr, lehre uns beten ...« (Lk 11,1)

Vier Abende, um verschiedene Formen des Gebets kennen zu lernen und mit Gott ins Gespräch zu kommen, 14-tägig von 18.30 bis 20.45 Uhr am 29. Oktober 2020 (Beten mit dem Vaterunser), am 12. November 2020 (Beten mit den Psalmen), am 26. November 2020 (Beten als Rückblick auf den Tag) und am 10. Dezember 2020 (Beten mit dem Rosenkranz).

Hier finden Sie weitere Informationen.



Jung, dynamisch, katholisch?

Das Referat Kinder und Jugend hält zahlreiche Angebote bereit, digital und analog. Beweise findet man unter www.jugend-erzbistum-hamburg.de
Besonders hingewiesen sei auf den 3. Hamburger Preacherslam am Reformationstag (31. Oktober 2020), eine ökumenische Kooperation mit dem Fachrat Islamische Studien (FIS) zum Thema »Es werde Licht – inschallah«. Das dürfte spannend, vielleicht auch witzig werden?
Mehr unter https://jugend-erzbistum-hamburg.de/kalender/preacherslam-2020



Frische Brise in der Krise!

Die Corona-Pandemie ist nicht vorbei und prägt unseren Alltag – immer noch. Wie mit den vielfältigen Herausforderungen umgehen? Wie geht Homeoffice am Küchentisch? Wie etwa Menschen umarmen und doch Abstand halten? Was tun, wenn Streitigkeiten daheim eskalieren?

Antworten und Anregungen finden Sie im Blog der Ehe-, Familien- und Lebensberatung (EFL) unter https://www.ehe-familien-lebensberatung.info/cms8/Blog/index.php



»Ich werde nicht um Verzeihung bitten. Aber mir selbst kann ich nicht verzeihen.«

Worte aus dem Film »Gundermann« (Deutschland 2018) von Andreas Dresen. Der ist anlässlich des Tages des deutschen Einheit am 30. September 2020 um 20.15 Uhr im Ersten zu sehen und vom 28. September bis zum 7. Oktober 2020 in der ARD-Mediathek abzurufen. Ein hervorragender Liebes- und Musikfilm über den legendären Liedermacher Gerhard „Gundi" Gundermann, sechsfach mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet, ein sehenswertes Drama über Schuld und Verstrickung, Verdrängen und Sich-Stellen.
Hier Anmerkungen aus theologischer Perspektive, hier das Presseheft und hier die Arbeitshilfe vom katholischen Filmwerk.



Link zum Veranstaltungsportal der Pastoralen Dienststelle

Noch nicht das Richtige gefunden? Dann stöbern Sie bitte unter www.erzbistum-hamburg.de/pastoral. Dort können Sie sich online über viele Veranstaltungen, Kurse und Seminare der Pastoralen Dienststelle informieren sowie anmelden, zum Beispiel für eine Kantor_innenschulung und für einen Bläserleiter_innentag, langfristig schon für Ausbildungskurse (2021) in punkto liturgische Dienste, Dienst in der Sakristei und Gottesdiensbeauftragte.



Weitere Informationen und Hinweise anderer Anbieter

Elterncafé und Online-Babymassage, Frühstücksbrunch für Alleinerziehende und Ehevorbereitungsseminare – das ist längst nicht alles, wozu die katholische Familienbildungsstätte Hamburg im 2. Halbjahr einlädt. Hier findet man noch viel mehr.

Informationen zu Veranstaltungen im Kloster Nütschau finden Sie hier.

Die Katholische Akademie hat hier Informationen zu einigen Veranstaltungen zusammengestellt.

Hinweise auf die Kulturwochen Mittlerer Osten in Hamburg finden Sie hier, und der Newsletter mit aktuellen Terminen aus der Hamburger Ökumene ist hier verlinkt.

Hier die Einladung zu einer Leiterschulung der Charismatischen Erneuerung.

Lust auf interaktive Bibelarbeit? Dann bitte hier klicken.

Was erklingt beim Konzert in St. Marien Altona? Hier finden Sie die Antwort