Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

im Erneuerungsprozess unseres Erzbistums ist das zentrale inhaltliche Thema mit dem Begriff »Missionarische Kirche« umschrieben. Die Leitfrage »Wie sollen wir im Erzbistum Hamburg missionarisch Kirche sein?« spricht unser Christsein hier und heute an.
Welche Herausforderungen stellen sich jetzt für uns als Kirche? Wozu sendet uns Gott in diese Region der Welt? Wie können wir die Gesellschaft im Norden Deutschlands als Christinnen und Christen mitgestalten?
Antworten auf diese Fragen finden wir nur im Miteinander. Darüber hinaus ist es unerlässlich, den Binnenraum unserer Kirche zu verlassen und in Kontakt zu kommen mit vielen Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen.
Die französische Sozialarbeiterin und »Mystikerin der Straße« Madeleine Delbrêl (1904-1964) kann dabei eine anregende Impulsgeberin sein. Sie hat einmal gesagt: »Evangelisieren heißt nicht bekehren. Den Glauben verkünden heißt nicht den Glauben schenken. Wir sind verantwortlich dafür, ob wir reden oder schweigen, aber nicht für die Wirksamkeit unserer Worte. Gott ist es, der den Glauben schenkt.«
So ist das wichtigste Merkmal einer missionarischen Kirche, dass sie aus der Verbindung mit Gott inspiriert ist und daraus tiefes Vertrauen schöpft. Auf dieser Basis lassen sich Herausforderungen in engagierter Gelassenheit angehen.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie davon auch bei den Veranstaltungen etwas spüren, auf die in diesem Newsletter hingewiesen wird.

Herzlich grüßt Sie – auch im Namen der Kolleginnen und Kollegen –

Jens Ehebrecht-Zumsande



»Missionarische Kirche« wird konkret – zum aktuellen Stand des Erneuerungsprozesses

Wie sollen wir im Erzbistum Hamburg missionarisch Kirche sein?

Der Erneuerungsprozess des Erzbistums Hamburg schreitet voran. Wir befinden uns aktuell in der Phase der Erarbeitung des Pastoralen Orientierungsrahmens. Die Ausgangsfrage für diesen Pastoralen Orientierungsrahmen lautet: Wie sollen wir im Erzbistum Hamburg missionarisch Kirche sein?

Zur Beantwortung dieser Leitfrage wurde vom Erzbischof auf Basis der Rückmeldungen beim zweiten Bistumstag (Juni 2017) nach einem erneuten Hörprozess auf Leitungsebene ein zweiseitiges Papier formuliert. Es enthält auf der einen Seite in fünf Punkten eine theologische Vergewisserung (»unterwegs als missionarische Kirche«). Auf der anderen Seite werden in zehn Punkten Haltungen der Christinnen und Christen im Norden beschrieben, durch die Kirche in Hamburg, Mecklenburg und Schleswig-Holstein als missionarische Kirche geprägt wird und erfahrbar werden kann (»ich bin Mission und werde Dialog«). Die beiden Seiten des Papiers resp. ersten Entwurfs sind Grundlage für den jetzt beginnenden Konsultations- und Hörprozess.

Erst an einer späteren Stelle im Verfahren (Januar 2018) geht es darum, aus der aktuellen Vorlage und den kommenden Rückmeldungen eine strategische Ausrichtung mit entsprechenden Schritten für eine konkrete Umsetzung zu entwickeln.

Sie finden den ersten Entwurf zum Pastoralen Orientierungsrahmen unter folgendem Link: https://www.erzbistum-hamburg.de/Arbeitsmaterial-zum-Download_Pastoraler-Orientierungsrahmen-1.-Entwurf

Eine gemeinsame Vision – Beteiligung

Erzbischof Heße ist es ein Anliegen, dass möglichst viele Menschen an der Erarbeitung des Pastoralen Orientierungsrahmens beteiligt werden. Daher lädt er ein zum Konsultations- bzw. Hörprozess, der bis Ende November dauert. Die Konsultation erfolgt innerhalb der Projekte des Erneuerungsprozesses (Schulen, Caritas, Kitas, Pfarreien, Jugend, Generalvikariat), aber auch in den diözesanen Gremien sowie innerhalb der Berufsgruppen. Wenn Sie sich beteiligen möchten oder hierzu Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Verantwortlichen in den Pfarreien oder an die Leitungskräfte in den entsprechenden Einrichtungen.

Was passiert mit den Beiträgen?
Die Rückläufe aus dem ganzen Erzbistum, aus den verschiedenen Bereichen und Projekten, bilden die inhaltliche Grundlage für einen zweiten Entwurf des Pastoralen Orientierungsrahmens. Den formuliert der Erzbischof im Laufe des Advents.
Dieser zweite Entwurf ist dann Grundlage für eine umfassende Diskussion und Bewertung in einem größeren Arbeitstreffen mit dem Erzbischof am 20. Januar 2018. Hierzu werden Vertreter_innen aus allen Bereichen des Erzbistums und aus den Projekten des Erneuerungsprozesses eingeladen.

Am 3. Februar 2018 soll der »Pastorale Orientierungsrahmen« veröffentlicht werden. Gemeinsam mit dem Wirtschaftsplan, der bis Anfang 2018 erstellt wird, soll dieser Pastorale Orientierungsrahmen die Richtung für die inhaltliche Arbeit sowie den Einsatz von Personal und finanziellen Mitteln vorgeben.



Exerzitien im Alltag - ExiAll

Neue Begleitmappe: »Ohne Plan von Gott«

Madeleine Delbrêl (1904-1964) gilt als »Mystikerin der Straße«, aufgrund der missionarischen Ausrichtung ihres Wirkens als Sozialarbeiterin, wegen ihrer poetischen Texte und dank ihrer Spiritualität mancher und manchem als mögliche Patronin für den Erneuerungsprozess in unserem Erzbistum.
Einige ihrer Texte bilden die Grundlage der Begleitmappe für die kommenden ökumenischen Exerzitien im Alltag. Vier Wochen, vier Texte der französischen Mystikerin in Korrespondenz mit vier Texten aus dem Matthäusevangelium.
Die Begleitmappe trägt den Titel »›Ohne Plan von Gott‹. Ökumenische Exerzitien im Alltag mit Texten von Madeleine Delbrêl«. Das Titelbild finden Sie hier.
Die Vorbereitungsgruppe ist auf einem guten Weg. Die Auslieferung ist weiterhin für Anfang Dezember angezielt, da der Aschermittwoch im kommenden Jahr auf den 14. Februar fällt.
Bild zum Cover hier


ExiAll-Gruppen im Glauben begleiten – Ausbildungskurs in zwei Einheiten

Es haben sich bereits 16 Personen angemeldet, vier Plätze sind noch frei. Vielleicht möchten Sie auch mit dabei sein, etwas Neues wagen?
Bei Exerzitien im Alltag (ExiAll) machen sich Menschen auf dem Weg, Spuren von Gottes Wirken in ihrem Leben zu entdecken. Auf diesem gemeinsamen Weg werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Exerzitien im Alltag motiviert und angeleitet, ihren Glauben, ihre Beziehung zu Gott und ihre Bibellektüre zu vertiefen. Hierzu bedarf es qualifizierter Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter. Diese sollen sensibel werden für sich selbst, für Gottes Spuren im Alltag und für den geistlichen Weg anderer Menschen – und so in den Dienst der geistlichen Begleitung hineinwachsen.
Dieser Kurs vermittelt eine Einführung in die Grundlagen geistlicher Begleitung von Exerzitien im Alltag in Gemeinden und Gemeinschaften.

Termin der 1. Einheit: Samstag, 28. Oktober 2017, 10.30 Uhr bis Sonntag, 29. Oktober 2017, 14.30 Uhr
Ort: St. Ansgar-Haus, Schmilinskystraße 78, 20099 Hamburg
Referent: P. Dr. Bernhard Heindl SJ (Hamburg)
Leitung: Dr. Thomas Kroll (Pastorale Dienststelle Hamburg)
Kosten: 50 € (Gesamtpreis für beide Einheiten)
Anmeldung: Frau Baumann, Tel. (040) 248 77-460, baumann@erzbistum-hamburg.de 
Termin der 2. Einheit: Samstag, 13. Januar 2018, 10.30 Uhr bis 17 Uhr
Ort: St. Ansgar-Haus, Schmilinskystraße 78, 20099 Hamburg



3. Medientag im Erzbistum Hamburg

Gute und erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit ist wesentlicher Teil christlicher Verkündigung und wichtige Voraussetzung, um Menschen auf Angebote von Gemeinden, Einrichtungen und Verbänden aufmerksam zu machen. Dabei ergeben sich immer wieder neue Chancen, aber auch Herausforderungen: Es gilt nicht zuletzt in der Gestaltung Pastoraler Räume neue Kommunikationsstrukturen zu bilden und über den eigenen Kirchturm hinaus zu schauen, Kräfte zu bündeln und Öffentlichkeitsarbeit neu zu denken, aufzubauen oder weiter zu entwickeln.

Der 3. Medientag im Erzbistum Hamburg bietet allen Interessierten und Mitarbeitenden, die mit kirchlicher Social Media-, Internet-, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu tun haben, vielfältige Impulse und die Möglichkeit zu Austausch und Vernetzung. Wir freuen uns auf Sie und darauf, mit Ihnen in zahlreichen Workshops Erfahrungen und Tipps für die kirchliche Öffentlichkeitsarbeit auszutauschen.

Termin: Samstag, 4. November 2017, 10 bis 16 Uhr
Ort: St. Ansgar-Haus, Schmilinskystraße 78, 20099 Hamburg
Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung: Stefanie Murawski, Tel. (040) 24877-280, murawski@erzbistum-hamburg.de
Online-Anmeldung unter: www.erzbistum-hamburg.de/medientag
Anmeldeschluss: 10. Oktober 2017
Flyer mit allen Informationen zu den Workshops, Ablaufplan und Anmeldformular hier



kfd

Die Evangelien: eine Botschaft – vier Autoren

Stier, Löwe, Adler und Engel/Mensch sind die Symbole der Evangelisten. Wie kommt es zu dieser Zuordnung? Gibt es einen Zusammenhang mit dem Leben von Markus, Lukas, Johannes und Matthäus? Die Evangelien erzählen vom Leben und Wirken Jesu, sind aber weder Geschichts- noch Märchenbuch. Vielfach wird dasselbe berichtet, doch jeder der Evangelisten setzt in seiner Darstellung einen besonderen Akzent. Was wissen wir über die Autoren? Wann und mit welchem Hintergrund schrieben sie? Sie sind eingeladen, zu einer Entdeckungstour in die Welt des frühen Christentums und der Evangelien.

Termin: Samstag, 13. Oktober 2017, 17 Uhr bis Sonntag, 15. Oktober 2017, 14 Uhr
Ort: Kolping Ferienland Salem, Am Hafen 1, 17139 Malchin, OT Salem
Referent: German Schwarz, Thomas-Morus-Bildungswerk Salem
Kosten: 125 € für kfd-Mitglieder, 145 € für Nichtmitglieder
Anmeldung: Frau Ringwelski, Tel. (040) 24877-270, kfd@erzbistum-hamburg.de
Anmeldeschluss: 13. September 2017



Fachbereich Männer

Time-out! Auszeit für Männer

Auszeit, Unterbrechung, Atempause, bevor die Luft wegbleibt!
Auch für Männer ist es eine Herausforderung, sich regelmäßig Zeit zur Standortbestimmung und Orientierung zu nehmen, damit sich Kraft und Lust zum Leben, alltägliche Präsenz und Klarheit erneuern und vertiefen können. Denn alles hat und braucht seine Zeit: Freundschaften und Familie, Spiritualität und Beruf, Gesundheit, Kreativität und inneres Wachstum.
Mit Zeiten des Alleinseins in der Natur und in der Stille, Gesprächen in der Männerrunde, thematischen Impulsen und der Möglichkeit zur Teilnahme am Stundengebet der Mönche.

Termine: Freitag, 3. November 2017, 17 Uhr bis Sonntag, 5. November 2017, 14 Uhr
Ort: Kloster Nütschau, Haus St. Ansgar, Schloßstraße 26, 23843 Travenbrück
Kosten: 150 € (Verpflegung, Unterkunft, Material)
Anmeldung: Kloster Nütschau, Tel. (04531) 50 04-140, termine@haus-sankt-ansgar.de
Anmeldeschluss: 20. Oktober 2017




Ein Mann wie ein Baum. Auszeit für Männer in der Natur am Schweriner See

Bäume sind sehr alte Lebewesen. Immer wieder haben Menschen in den unterschiedlichen Bäumen auch Bilder für das eigene Leben entdeckt: in der Langsamkeit von Wachstum und Reifung, in ihren Wurzeln und in der Kommunikation untereinander, in der unterschiedlichen Beschaffenheit des Holzes und in der Größe ihrer Gestalt.
Der Baum des Lebens wird am Anfang und Ende der Bibel erwähnt. In Psalm 1 etwa wird er als Bild eines gerechten Mannes verwendet.
Wir folgen diesen Spuren in der Gemeinschaft mit anderen Männern, allein draußen, im Gespräch und beim gemeinsamen Essen am Feuer.
Bitte wetterentsprechende Kleidung und Schuhe mitbringen.

Termin: Samstag, 7. Oktober 2017, 10 bis 16.30 Uhr
Ort: Naturschutzstation Schwerin, Am Strand 9, 19036 Schwerin, www.nabu-mv.de
Leitung: Peter Sense (Naturschutzstation Schwerin) und Ludger Nikorowitsch (Pastorale Dienststelle Hamburg)
Kosten: 15 € (Verpflegung und Material)
Anmeldeschluss: 29. September 2017
Anmeldung: Naturschutzstation Schwerin, Tel. (03 85) 477 33 744, naturschutzstation@nabu-mv.de



Fachbereich Ausbildung ehrenamtliche liturgische Dienste

»In Wahrheit ist es würdig und recht ...« – die Präfationen
Besinnungstag für Kommunionhelfer_innen

Joseph Haydn soll einmal gesagt haben, er würde sein ganzes musikalisches Schaffen dafür hergeben, Autor einer Präfation zu sein.
Die Präfation ist in jeder Messfeier die festliche Einleitung zu Beginn des Hochgebetes. Sie gibt das Thema des jeweiligen Tages bzw. des Festes bekannt, verweist auf wichtige Aspekte des Festinhaltes bzw. -geheimnisses und führt tiefer ein in das Geheimnis von Tod und Leben, das die Gemeinde miteinander feiert.
Wir können uns während des Besinnungstages Zeit nehmen, in die festliche Sprache dieser Gebete einzutauchen, um auf besondere Weise mit Gott in Verbindung zu treten.

Termin: Samstag, 4. November 2017, 10 bis 18.30 Uhr
Ort: Kloster Nütschau, Schloßstraße 26, 23843 Travenbrück
Leitung: Generalvikar Ansgar Thim, Erzbistum Hamburg
Die Kosten werden vom Fachbereich übernommen.
Anmeldung: Frau Costa Ferreira-Wolter, Tel. (040) 24877-331, costaferreira-wolter@erzbistum-hamburg.de
Anmeldeschluss: 25. Oktober 2017
Zielgruppe: Interessierte, Kommunionhelfer_innen



Lesung mit Susann Pásztor

»Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster«

Wie begegnet man einer Frau, die höchstens noch ein halbes Jahr zu leben hat? Fred glaubt es zu wissen. Er ist alleinerziehender Vater und hat sich zum ehrenamtlichen Sterbebegleiter ausbilden lassen, um seinem Leben mehr Sinn zu geben. Aber Karla, stark, spröde und eigensinnig, arrangiert sich schon selbst mit ihrem bevorstehenden Tod und möchte nur etwas menschliche Nähe – zu ihren Bedingungen.
Als Freds Versuch, sie mit ihrer Vergangenheit zu versöhnen, grandios scheitert, ist es nur noch Phil, sein 13-jähriger Sohn, der Karla besuchen darf, um ihre Konzertfotos zu archivieren. Dann trifft Hausmeister Klaffki in einer kritischen Situation die richtige Entscheidung – und verhilft Fred zu einer zweiten Chance.
Susann Pásztor erzählt in ihrem dritten Roman eine berührende Geschichte über die erstaunliche Entwicklung einer Vater-Sohn-Beziehung – unpathetisch und humorvoll, einfühlsam und mit sicherem Gespür für menschliche Gefühlslagen. »Zum Lachen und zum Weinen – unpathetisch, einfühlsam und mit sicherem Gespür für menschliche Gefühlslagen.«

Termin: Dienstag, 7. November 2017, 19.30 bis 22 Uhr
Ort: Kath. Trauerzentrum u. Kolumbarium, Koppelstraße 16, 22527 Hamburg
Leitung: Sebastian Dunkelberg
Kosten: 5 Euro
Anmeldung: Frau Costa Ferreira-Wolter, Tel. (040) 248 77-331, costaferreira-wolter@erzbistum-hamburg.de
Zielgruppe: Interessierte, Leiter_innen von Begräbnisfeier, Gottesdienstbeauftragte
Plakat zur Veranstaltung hier



Katholische Jugend

»Nächste Haltestelle: Gruppenleitung« – Gruppenleiterkurs

Der Gruppenleiterkurs »Nächste Haltestelle: Gruppenleitung« richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren, die bereits eine Gruppe leiten oder in der nächsten Zeit in ihrer Pfarrjugend, Messdienerarbeit, Ferienfreizeit oder im Jugendverband eine Gruppe übernehmen werden. Er bietet die Möglichkeit, schnell und abwechslungsreich die Grundlagen für eine verantwortungsvolle Kinder- und Jugendarbeit zu erlernen.

Datum: Freitag, 13. Oktober, 17 Uhr bis Samstag, 21. Oktober 2017, 14 Uhr
Anmeldeschluss: 29. September 2017
Kosten: 150 € bzw. 125 € für Mitglieder der BDKJ-Verbände
Anmeldung: Maximilian Uhl, Tel. (040) 227216-12, maximilian.uhl@kjh.de 
Ort: Niels-Stensen-Haus, Billeweg 32, 21465 Wentorf bei Hamburg
Flyer mit allen Informationen hier




Grundkurs Gruppenleitung

Die Grundlagen für eine verantwortungsvolle Kinder- und Jugendarbeit kann man schnell und abwechslungsreich in einem Gruppenleitergrundkurs erlernen. Neben den theoretischen Grundlagen geht es auch sehr praktisch zu. In Schleswig-Holstein gibt es im Jahr 2017 noch eine Möglichkeit, daran teilzunehmen.

Datum: Sonntag, 22. Oktober bis Freitag, 27. Oktober 2017
Kosten: 120 €
Anmeldung: Jugendreferentin Julia Müller, Tel. (0431) 6403-641, kj-sh@web.de
Ort: Jugendbildungsstätte Kührener Brücke, Nettelseer Straße 103, 24211 Kleinkühren
Die genauen Zeiten werden nach der Anmeldung mitgeteilt.
Flyer mit allen Informationen hier




Save the date: Ministrantenwallfahrt 2018

Unter dem Motto »Suche Frieden und jage ihm nach!« (Ps 34,15b) fahren Meßdiener_innen des Erzbistums Hamburg im kommenden Jahr zur internationalen Ministrantenwallfahrt nach Rom. Nachdem der Vatikan den Termin bestätigt hat, kann fest geplant werden: vom 28. Juli bis zum 4. August 2018 geht es nach Rom. Der Anmeldeflyer mit allen Informationen zur Fahrt, Kosten usw. wird zurzeit erstellt und ist in Kürze verfügbar.
Ansprechpartnerin: Evelin Sidlo, Tel. (0431) 6403-666, landesstelle@kath-jugendarbeit-sh.de
Alle Termine und Informationen der Katholischen Jugend unter http://jugend-erzbistum-hamburg.de/



Fachstelle für Kinder- und Jugendschutz

Fortbildung für pastorale Mitarbeiter zur Prävention von sexueller Gewalt in kirchlichen Einrichtungen

Eine Kultur der Achtsamkeit und Wertschätzung ist Grundlage der Prävention von sexueller Gewalt in kirchlichen Einrichtungen und hat auch in unserem Erzbistum einen hohen Stellenwert. Ein Baustein unserer Präventionsarbeit ist die verbindliche Fortbildung aller Mitarbeiter_innen.In der 2-tägigen Fortbildung im November geht es um
- die Schulung eines achtsamen Blickes,
- professionelle Formen von Nähe und Distanz,
- die Förderung der offenen und wertschätzenden Kommunikation,
- die Vergewisserung einer gemeinsamen Haltung des parteilichen Opferschutzes,
- die Fähigkeit der frühzeitigen Erkennung von sexuellen Grenzverletzungen,
- die Stärkung der Fähigkeit zu qualifizierter Intervention und Einleitung notwendiger Handlungsschritte,
- Stärkung der Handlungsfähigkeit zur Prävention von sexueller Gewalt und um
- Vermittlung von Kenntnissen zu Tätern und ihren Strategien.
So wird eine Kultur der Achtsamkeit, der Wertschätzung und des Vertrauens gefördert, damit alle kirchlichen Einrichtungen weiterhin sichere Orte für Kinder, Jugendliche und erwachsene Schutzbefohlene sind und bleiben.

Termin: Donnerstag, 2. November und Freitag, 3. November 2017, jeweils 10 bis 17 Uhr
Ort: St. Ansgar-Haus, Schmilinskystr. 78, 20099 Hamburg
Leitung: Frau Hallay-Witte, Fachstelle Kinder- und Jugendschutz
Anmeldung: Frau Granzow, Tel. (040) 24877-236, granzowfachstelle@erzbistum-hamburg.de



missio

Schwester Bernadette Roamba aus Burkina Faso zu Gast im Erzbistum

Vom 6. bis 12. Oktober 2017 wird Sr. Bernadette Roamba aus Ouagadougou (Burkina Faso) als diesjähriger missio-Gast anlässlich des Sonntags der Weltmission (22. Oktober 2017) im Erzbistum Hamburg sein. Sie ist Generaloberin der Soeurs de l'Immaculée Conception (SIC). Das ist die größte einheimische Kongregation in Burkina Faso. Das Arbeitsfeld von Sr. Bernadette umfasst das Engagement für Waisenkinder sowie die Arbeit in Mädchenwohnheimen für junge Mütter und Mädchen, die vor Zwangsehe flohen.

Gerne kommt Sr. Bernadette für einen Vortrag oder einen Gottesdienst, für ein Fachgespräch oder eine Aktion in Gemeinden, zu Orten kirchlichen Lebens oder Verbänden. Nutzen Sie die lebendige Begegnung mit weltkirchlicher Perspektive – un nehmen Sie diesbezüglich bitte Kontakt auf mit Dr. Michael Becker, missio-Diözesanreferent, Tel. (040) 248 77-355, becker@erzbistum-hamburg.de

Weitere Informationen zur Kampagne von missio (und) zum Weltmissionssonntag finden Sie unter: https://www.missio-hilft.de/de/aktion/monat-der-weltmission/2017-2/




Malereien aus dem Land der Aufrechten

Von Samstag, 7. Oktober bis Sonntag, 15. Oktober 2017 werden im Kleinen Michel Malereien des Künstlers Idrissa Savadogo aus Burkina Faso ausgestellt. Die insgesamt zwölf farbenfrohen Bilder sind an die zwölf Monate des Jahres angelehnt und greifen biblische Motive in Verbindung mit traditionellen Themen aus der Kultur Burkina Fasos auf (z.B. »Tanz des Universums«, »Die Farben des Lebens«, »Botschaft«, »Die Ernte ist groß«).

Der Künstler Idrissa Savadogo ist 32 Jahre alt und kommt von der Elfenbeinküste. Er lebt seit 2005 in Burkina Faso (d.h. »das Land der Aufrechten«), eines der zehn ärmsten Länder der Welt. Der Künstler drückt in seinen Bildern seine Spiritualität aus, die in Farben, Formen und Symbolen lebendig wird. Die Plastizität seiner Werke erreicht Savadogo durch dünne Kordeln, die die Konturen der dargestellten Elemente umreißen und dann mit Farbe gefüllt werden. Der Künstler umschreibt seine Kunst als Abenteuer zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren.
Missio-Gast Sr. Bernadette Roamba wird die Ausstellung zusammen mit Dr. Michael Becker (missio-Diözesanreferent) am Samstag, den 7. Oktober eröffnen.
Die Eröffnung findet statt im Anschluss an die Hl. Messe der französischsprachigen katholischen Mission, die um 18 Uhr beginnt.
Flyer mit Bildern aus dem missio-Kalender 2018 hier




Vorankündigung: Zwei Meditationskurse mit Pater Sebastian Painadath SJ aus Indien

Im Februar 2018 wird Pater Sebastian Painadath SJ aus Indien zu Gast sein und zwei Meditationskurse anbieten. Pater Painadath hat eine langjährige und reiche Erfahrung in der Durchführung von Meditationskursen, sowohl in Indien als auch in Deutschland. In Indien leitet er seit vielen Jahren ein Zentrum für indische Spiritualität. Er gehört der Ordensgemeinschaft der Jesuiten an und ist auf Einladung von missio/Aachen regelmäßig in Deutschland, um seine Erfahrung und seine Spiritualität anderen Menschen zugänglich zu machen. Veranstaltet werden beide Kurse von den missio-Diözesanstellen der Diözesen Hamburg, Paderborn und Osnabrück.




Kurs 1: Meister Eckhart und die Upanishaden

Termin: Dienstag, 20. Februar 2018, 18 Uhr bis Sonntag, 25. Februar 2018, 13 Uhr
Ort: Exerzitienhaus des Klosters Nette, Östringer Weg 120, 49090 Osnabrück
Kosten: 390 € im EZ
Ansprechpartner/Anmeldung: Christian Adolf (missio-Diözesanreferent, Diözese Osnabrück), Tel. (0541) 318-218, c.adolf@bistum-os.de
Bei der Anmeldung bitte Namen, Anschrift, Telefonnummer und Mailadresse angeben. Eine Anmeldung ist nur schriftlich per Post (Domhof 12, 49074 Osnabrück) oder E-Mail möglich.
Flyer hier




Kurs 2: The power of Silence
Für junge Erwachsene (18-25 Jahre)

Termin: Freitag, 16. Februar 2018, 18 Uhr bis Sonntag, 18. Februar 2018, 13 Uhr
Ort: Kloster Damme, Benediktstraße 19, 49401 Damme
Kosten: 80 € im EZ
Ansprechpartner/Anmeldung: Christian Adolf (missio-Diözesanreferent, Diözese Osnabrück), Tel. (0541) 318-218, c.adolf@bistum-os.de
Bei der Anmeldung bitte Namen, Anschrift, Telefonnummer und Mailadresse angeben. Eine Anmeldung ist nur schriftlich per Post (Domhof 12, 49074 Osnabrück) oder E-Mail möglich.
Flyer hier



Trauerzentrum und Kolumbarium St. Thomas Morus

Regelmäßige Veranstaltungen

Am 2. Sonntag eines jeden Monats findet im Trauerzentrum ein Trauercafé statt. Es wird von ehrenamtlichen Trauerbegleiterinnen und -begleitern organisiert und durchgeführt. Diakon Klinkhamels ist als Ansprechpartner vor Ort, hält sich aber im Hintergrund.
Es lohnt sich, dieses Angebot wahrzunehmen und Trauernden davon zu erzählen.

Seit August feiern wir an jedem 1. Mittwoch des Monats um 18 Uhr ein Totengedenken. Das nächste findet am Nikolaustag, 6. Dezember, statt, da Diakon Klinkhamels im Oktober urlaubsbedingt verhindert ist. Im November feiern wir das Totengedenken im Rahmen der Gottesdienste zu Allerheiligen und Allerseelen. Vielleicht besteht Interesse an einer Mitgestaltung? Besprechen Sie dies gerne mit Diakon Klinkhamels.




Filmabende

November und Dezember finden drei Filmabende statt, jeweils montags um 19 Uhr.
Am 4. November steht Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit (Großbritannien, Italien 2013) auf dem Programm. Der Titelheld sorgt sich um die Beerdigung vereinsamt Verstorbener. Feiner britischer Humor!

Am 20. November ist Her (USA 2013) im Trauerzentrum zu sehen. Ein Mann verliebt sich in die Stimme seines Computerprogramms. Für iphone-Nutzer nichts Besonderes?

Am Barbaratag, 4. Dezember, wird Frantz (Deutschland, Frankreich 2016) vorgeführt. Darin geht es – kurz nach Ende des 1. Weltkriegs – um Lügen und Geheimnisse, um inneren Frieden, Vergebung und Jesu Gebot der Feindesliebe.




Themenabende

Am Freitag, den 13. Oktober stellt Regina Maria Kuzior ab 19:30 Uhr im Trauerzentrum ihr Buch »Titous wundersame Reise« vor und kommt ins Gespräch mit Mareike Fuchs, Leiterin eines stationären Hospizes mitten auf St. Pauli. Dabei geht es um Themen wie Endlichkeit und Entspannung ebenso wie um Glauben und Gelassenheit, Tod und Trauer, Würde und Wärme.

Der Abendsalon mit Texten und Musik ist am Sonntag, den 15. Oktober um 17 Uhr erneut im Trauerzentrum und Kolumbarium zu Gast. Unter dem Titel »So sei es« kommen Texte aus Sterbebüchern des 18. bis 20. Jahrhunderts, von Mozart bis Rilke, zu Gehör. Gitarrenmusik sorgt für den musikalischen Rahmen.

Vor gut hundert Jahren spielte die Totenfotografie in Deutschland noch eine bedeutende Rolle, seit rund fünfzig Jahren ist das Interesse daran fast völlig verschwunden. Der Biologe Dr. Martin Kreuels arbeitet – gegen den Trend – als Totenfotograf. Er greift eine alte Tradition auf und erstellt Portraits, mit denen Angehörige weiterleben können. Im November sind einige seiner Fotos im Trauerzentrum zu sehen. Am Freitag, den 3. November wird die Ausstellung eröffnet; um 19 Uhr ist der Totenfotograf zu Vortrag und Gespräch vor Ort.

Am Dienstag, den 7. November liest Susann Pásztor ab 19:30 Uhr im Trauerzentrum aus ihrem Roman »Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster«. Darin geht es sowohl um die erstaunliche Entwicklung einer Vater-Sohn-Beziehung als auch um die anfangs scheiternden Versuche des Vaters, als ehrenamtlicher Sterbebegleiter tätig zu sein. »Zum Lachen und zum Weinen – unpathetisch, einfühlsam und mit sicherem Gespür für menschliche Gefühlslagen«.
Sebastian Dunkelberg hat das Buch gelesen und ist begeistert. Er moderiert durch den Abend.
Karten sind an der Abendkasse für 5€ erhältlich.

Am Sonntag, den 19. November beginnt der Abendsalon bereits um 16 Uhr. Im Mittelpunkt stehen Leben und Werk der jüdischen Dichterin Mascha Kaléko (1907-1975). Den musikalischen Part übernehmen die Klezmerschicksen aus Berlin mit Klarinette, Violine, Klavier, Gitarre, Kornett und Gesang. Sie spielen – nomen est omen – Klezmermusik, die traditionelle Instrumentalmusik der jiddischsprachigen Juden Osteuropas.

Langfristig informieren Flyer (hier) und Aushänge über Veranstaltungen rund um Trauerzentrum und Kolumbarium. Darüber hinaus findet man weitere Informationen und aktuelle Hinweise auf der Homepage www.trauerzentrum-hamburg.de



Ehe-, Familien- und Lebensberatung Rostock

Martinssoiree: »Wie die Liebe lebendig bleibt: Verletzlichkeit in der Partnerschaft«

Termin: 17. November 2017 um 19 Uhr (zu Beginn Musik der Oberstufenschüler und Martinshörnchen, ab 19.30 Uhr Vortrag und anschl. Gespräch)
Ort: Don-Bosco-Schule, Kurt-Tucholsky-Straße 16a, 18059 Rostock
Referent: Oskar Holzberg, Diplom-Psychologe, Psychotherapeut und Autor zahlreicher Bücher wie etwa »Schlüsselsätze der Liebe« und »Liebe kennt keine Regeln«
Veranstalter: Förderverein der Ehe-, Familien- und Lebensberatung des Erzbistums Hamburg e.V.
Anmeldung beim EFL-Förderverein, Tel. (0381) 4904085, efl.foerderverein@web.de 
Anmeldefrist: 10. November 2017
Die Teilnahme ist kostenlos, um eine Spende wird gebeten.



»Zwischen mir und Dir« – Zugänge zum Hohen Lied der Liebe

Workshop und Material zur Ökumenischen Bibelwoche 2017/18

Die Ökumenische Bibelwoche 2017/18 steht im Zeichen der Liebe, der Liebe Gottes zu den Menschen und der Liebe der Menschen untereinander. Mit bilderreichen Umschreibungen dieser Liebe bietet das alttestamentliche Buch, das sich selbst mit »Das Hohelied Salomos« (Hld 1,1a) betitelt, viele Möglichkeiten zum Austausch in den Gemeinden. Textgrundlage sind in diesem Jahr thematisch zusammengehörige Abschnitte des Hoheliedes sowie das 13. Kapitel des ersten Briefes an die Korinther – jeweils aus der Neuausgabe der Einheitsübersetzung.

Zur Vorbereitung der Ökumenischen Bibelwoche 2017/18 findet ein Workshop statt.

Termin: Samstag, 18. November 2017, 10 bis 16 Uhr
Ort: St. Ansgar-Haus, Schmilinskystraße 78, 20099 Hamburg
Leitung: Wolfgang Baur (Kath. Bibelwerk, Stuttgart), Helmut Röhrbein-Viehoff (Erzbistum Hamburg) und Andreas Wandtke-Grohmann (Gemeindedienst der Ev. Nordkirche)
Kosten: 20 €
Anmeldung: Frau Hedder, Tel. (040) 378636-18, hedder@erzbistum-hamburg.de
Pressemitteilung hier

Die Zeitschrift Bibel heute bietet ein passendes Themenheft mit dem Titel »Brennende Liebe – Das Hohelied« an (Ausgabe 2/14). Es sind Sammelbestellungen möglich zu Staffelpreisen (z.B. ab 20 Exemplare zu 3 €).
Bestellungen: Tel. (0711) 61920-50per, bibelinfo@bibelwerk.de
Inhaltsverzeichnis, Bestellmöglichkeit, Staffelpreise und einen exemplarischen Beitrag findet man unter https://www.bibelwerk.de/shop/Bücher.13948.html/Nachschlagewerke.13968.html/Bibelkommentare.14001.html/Weitere+Kommentare.39461.html/Brennende+Liebe+-+Das+Hohelied+%2F+Bibel+heute+2%2F14.134486.html



Katholische Akademie

Leinen los! Vielfalt und Toleranz im Kinder- und Jugendbuch
Workshops für Lehrer_innen und öffentliche Podiumsdiskussion

Eine Schule für alle. Was so einfach klingt, ist seit der gesetzlichen Verankerung von Inklusion im Bildungsbereich eine große Herausforderung. Dabei geht es nicht nur um Behinderung, sondern auch um soziale und kulturelle Vielfalt. Während Lehrkräfte vor neuen Aufgaben stehen, reagiert der Buchmarkt auf diese Entwicklung. Der Anspruch: Kinder- und Jugendliteratur soll die vielfältige Lebenswirklichkeit der eigenen Zielgruppe abbilden. Im Gespräch mit Expert_innen aus Theorie und Praxis gehen wir der Frage nach, ob der Markt diesem Anspruch tatsächlich gerecht werden kann und welche Kriterien ein Buch erfüllen muss, damit es ihm genügt.
Die Veranstaltung eröffnet das Literaturprojekt »Leinen los« in Kooperation mit dem Kulturforum 21: Ein Jahr lang tauschen Schüler_innen katholischer Schulen Bücher zum Thema »Vielfalt und Toleranz« aus. In den Workshops für Lehrer_innen werden inhaltliche und methodische Ideen für die Umsetzung im Unterricht angeboten.
Die Teilnahme an den Workshops kann als Fortbildung anerkannt werden. Dazu ist eine Anmeldung erforderlich. Den Flyer mit weiteren Informationen zu den Workshops können Sie über die Akademie bestellen.

Termin: Mittwoch, 27. September 2017 ab 17 Uhr
Ort: Katholische Akademie Hamburg, Herrengraben 4, 20459 Hamburg
Referent_innen der Podiumsdiskussion: Jutta Bauer (Illustratorin und Autorin, Hamburg), Prof. Bernd Mölck-Tassel (HAW Hamburg), Dr. Mareile Oetken (Koordinatorin Kinder- und Jugendliteraturforschung, Universität Oldenburg)
Kooperation: Kulturforum21
Eintritt: frei
Anmeldung und Information: Tel. (040) 36952-0, programm@kahh.de




Geistliche Reihe: Der Fremde. Von der Schwierigkeit, von Gott zu sprechen

Wie kann in einer Gesellschaft von Gott gesprochen werden, in der die einen die Bedeutung der Religion (wieder) entdecken, während die anderen im Sinne eines »Neuen Atheismus« eine Deutung der Welt ohne Gott und Religion vorantreiben? Das religiöse Stimmengewirr der Postmoderne ist nur die Kehrseite einer gegenwärtigen Sprachlosigkeit des Menschen vor Gott. Der Theologe Hans-Joachim Höhn zeigt Wege, wie Gott in unserer Welt wieder zur Sprache kommen kann.

Termin: Mittwoch, 4. Oktober 2017 um 19 Uhr
Ort: Katholische Akademie Hamburg, Herrengraben 4, 20459 Hamburg
Referent: Prof. Dr. Hans-Joachim Höhn (Köln)
Eintritt: 9 € / 6 € (ermäßigt für Studierende, Schwerbehinderte und Senioren ab 65 Jahren)
Alle Veranstaltungen und Informationen unter www.kahh.de



Haus Damiano Kiel

Transitus-Feier

Alle sind eingeladen, aus dem Leben des hl. Franziskus zu hören, miteinander zu feiern, zu singen und zu beten. Anschließend werden wir bei einem Teller Suppe den Abend gemeinsam ausklingen lassen.
Termin: Montag, 2. Oktober 2017 um 19 Uhr
Ort: Haus Damiano, Krusenrotter Weg 41, 24113 Kiel



Franziskanisches Abendlob

Wir wollen die Vesper feierlich gestalten und beten – mit Impulsen des hl. Franziskus.
Termin: Sonntag, 29. Oktober 2017 um 18 Uhr
Ort: Haus Damiano, Krusenrotter Weg 41, 24113 Kiel
Alle Veranstaltungen und Informationen unter www.haus-damiano-kiel.de



Telefonseelsorge

Nachlese zum Welt-Suizid-Präventionstag am 10. September 2017 in Hamburg

Jedes Jahr begehen in Deutschland ca. 10.000 Menschen Suizid, d.h. es sterben mehr Menschen durch Suizid als durch Verkehrsunfälle, Gewalttaten und illegalen Drogen insgesamt. Weit mehr als 100.000 Menschen in Deutschland erleiden als Angehörige, Nachbarn oder Freunde jährlich den Verlust eines nahestehenden Menschen durch Suizid. Um die Öffentlichkeit auf dieses weitgehend verdrängte Problemfeld der Suizidalität aufmerksam zu machen, hat die katholische Telefonseelsorge anlässlich des alljährlichen weltweiten Gedenktags zur Suizidprävention mit verschiedenen Aktionen aufmerksam gemacht. Dieser Tag wurde von der International Association for Suizide Prävention (IASP) und der Weltgesundheitsorganisation WHO das erste Mal für den 10. September 2003 ausgerufen. Der 10. September soll als ein Tag der Trauer und des gemeinsamen Gedenkens an die durch Suizid Verstorbenen erinnern, unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit oder weltanschaulichen Orientierung.

„Stelle eine Kerze in Dein Fenster" gerade Angehörige und Freunde von Menschen die Suizid begangen haben erleben häufig Ausgrenzung und Ablehnung. Kerzen ins Fenster stellen hat zu allen Zeiten und in allen Kulturen die Funktion der besonderen Aufmerksamkeit, des Wegweisens. Eine Kerze zu sehen, das Licht mit anderen zu teilen, bietet immer die Möglichkeit der stillen Verbundenheit. Angehörige und Freunde erlebten auf diesem Weg eine Verbundenheit, die beim Tabuthema Suizid eines Nahestehenden häufig aus hilfloser und sprachloser Betroffenheit der Gesellschaft keinen Trost für die Hinterbliebenen zeigt. Fotos von dieser Aktion sind zahlreich bei der Telefonseelsorge eingegangen.

„Ist Suizidalität männlich?" Betrachtet man die Statistik lässt sich über Jahre feststellen, dass vollzogenen Suizide zu 75% von Männern praktiziert werden. Mit der Lesung von Tanja Salkowski und im Gespräch mit einem männlichen Betroffenen konnten Ehrenamtliche der Telefonseelsorgen im Norden (HH, Kiel, Sylt)sich untereinander austauschen.

Am 10. September 2017 wurde um 10 Uhr im Mariendom im Gottesdienst an die Verstorbenen erinnert. Und mit einer Fürbitte zum stillen Gedenken eingeladen.



Freiwillich – Glaubenswoche 2017 (Tipp aus dem Bistum Osnabrück)

Die neue Arbeitshilfe zur Glaubenswoche des Bistums Osnabrück mit dem nachdenklich stimmenden Titel ist da. Eine Materialmappe mit Methoden, Gedanken, Ideen zu Fragen nach Freiheit, Verantwortung, Vorurteilen und Nächstenliebe.
Die Mappen können über das Diözesanjugendamt Osnabrück bestellt werden bei Susanne Giersig, giersig@bistum-os.de. Die Kosten betragen pro Arbeitshilfe 5 Euro zzgl. Versandkosten.
Die Arbeitsmaterialien stehen auch als PDF-Dokument zum Download zur Verfügung. Mehr unter http://www.bistum.net/themen/one.news/index.html?entry=page.artikel.abt.05.137



Save the dates: 45. Sankt-Ansgar-Woche 2018

Die Sankt-Ansgar-Woche findet jährlich rund um den Todes- und Gedenktag des heiligen Ansgar (3. Februar) statt. Sie versteht sich als Begegnungswoche der Hamburger Katholikinnen und Katholiken. Darauf verweist das neue Motto »Miteinander hier, füreinander da«.
Im kommenden Jahr wird am Sonntag, den 28. Januar ab 10 Uhr das Bistumspatronatsfest im St. Marien-Dom gefeiert. Im Rahmen dessen wird von Erzbischof Dr. Stefan Heße die Sankt-Ansgar-Medaille an eine oder mehrere Personen verliehen – für deren vorbildlichen Einsatz für die Kirche.
Besonders verwiesen sei bereits auf das Fest der Kulturen – es findet am Samstag, den 27. Januar in der Kirchengemeinde Heilig Kreuz, Neugraben statt – sowie auf den Jugendtag rund um den St. Marien-Dom. Dazu lädt Erzbischof Dr. Heße am Ansgartag ein. Abends findet dann die ökumenische Sankt-Ansgar-Vesper in St. Petri statt.

Wie immer bildet die Vesper im Großen Michel (4. Februar um 17 Uhr) den feierlichen Abschluss der Festwoche.

Weitere Informationen im (Spät-)Herbst unter www.ansgarwoche.de



Save the Date: 101. Katholikentag 2018 in Münster

Zum Thema »Suche Frieden« findet vom 9. bis 13. Mai 2018 der 101. Katholikentag in Münster statt.
Alle Informationen und Online-Anmeldung unter http://www.vorbereitung-katholikentag2018.de/startseite/