Startseite
Startseite

Religionsunterricht in digitaler Gesellschaft

Beginn: Fr, 09. August 2019 um 14:30 Uhr
Ende: Sa, 10. August 2019 um 15:00 Uhr
Beschreibung:
Die digitale Gesellschaft hat Auswirkungen auf die Glau-benswelten und die Religiosität der Menschen, denn im-mer mehr begeben sich im Netz auf ihre eigene digitale Sinnsuche und recherchieren in verschiedenen Kontexten nach Antworten auf existentielle Fragen. Der Glaube wird individueller und ist weniger an feste Institutionen ge-bunden. Jeder kann sich im digitalen Supermarkt der Reli-gionen das heraussuchen, was ihm am ehesten zuspricht, woran er glaubt. Um die medialen Texte, Bilder und Töne sachgerecht wahrnehmen und deuten zu können, bedarf es medienkritischer Kompetenz. In dem fast unüber-schaubaren digitalen Angebot von Medien wie Film, Musik, Literatur oder Computerspiel brauchen Schüler_innen für die eigene Partizipation an medialer Kommunikation Dia-log- und Gestaltungskompetenz. Gleichzeitig müssen sie befähigt werden, ethische Maßstäbe zu entwickeln, um die eigene konkrete Mediennutzung kritisch reflektieren zu können. Hier setzt der ganz eigene Beitrag des Religi-onsunterrichts zur Bildung in einer digitalen Welt an. Ziel dieses Seminars ist deshalb, dass Religionslehrkräfte sich einer Selbstvergewisserung in Bezug auf die eigene Medienkompetenz unterziehen und Möglichkeiten der Kompetenzförderung ihrer Schülerinnen und Schüler entdecken.

Referent/-in: Friederike Mizdalski, Karsten Müller

Veranstaltungsort:
St. Ansgar-Haus
Schmilinskystr. 78
20099 Hamburg



Veranstalter:
Erzbistum Hamburg - Referat Religionspädagogik in Schulen
Am Mariendom 4
20099 Hamburg

fortbildungschulen@erzbistum-hamburg.de