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Zeichen gegen Krieg
Bildquelle: unsplash.com / Mateus Campos Felipe

Papst bittet Gottesmutter für Russland und Ukraine

Papst Franziskus wird am Freitag (25. März 2022) ein besonderes Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine setzen. Er weiht Russland und die Ukraine dem Unbefleckten Herzen Mariens. Bei einer solchen Weihe wird die Gottesmutter Maria gebeten, die Menschen oder ganze Länder unter ihren mütterlichen Schutz zu nehmen, sie vor Gefahren und Versuchungen zum Bösen zu bewahren. In entsprechenden Gebeten geht es auch um persönliche Bekehrung und Wiedergutmachung von Sünden. Erzbischof Stefan Heße bat darum, das Anliegen auch in den Gottesdiensten am Freitag im Erzbistum Hamburg mit aufzunehmen und "besonders um die Fürsprache Mariens für die Menschen in der Ukraine und in Russland zu bitten."

Die Weihe geht zurück auf die Marienerscheinungen im portugiesischen Wallfahrtsort Fatima zu Zeiten des Ersten Weltkriegs. 1917 habe die Gottesmutter Maria, so erzählten es drei Hirtenkinder aus dem Dorf Fatima, sie um die Weihe Russlands an ihr Unbeflecktes Herz gebeten. Andernfalls würde Russland "seine Irrtümer in der ganzen Welt verbreiten und Kriege und Verfolgungen der Kirche fördern".

Am 31. Oktober 1942, zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges, hatte Papst Pius XII. die ganze Menschheit dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht. Im Nachgang der Weihe von 1942 wurden etliche Länder dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht, darunter 1954 auch Deutschland. 2013 wiederholte Franziskus die Weihe der ganzen Menschheit an das Herz Mariens. Dieses gilt nach katholischer Tradition als unbefleckt, weil Maria schon seit der Zeit im Schoß ihrer Mutter von der Erbsünde unbelastet sei.

Texte des Weiheaktes

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