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Wirtschaftsrat
Bildquelle: Erzbistum Hamburg

Erzbistum kann Überschuldung leicht verringern

Der Wirtschaftsrat hat den Jahresabschluss des Erzbistums Hamburg für das Jahr 2018 gebilligt. Er schließt mit einem Jahresüberschuss von 3,3 Millionen Euro. Dadurch konnte die bilanzielle Überschuldung des Erzbistums Hamburg von 82,6 Millionen Euro auf 79,3 Millionen Euro verringert werden.

Generalvikar Ansgar Thim sagte: „Im vergangenen Jahr haben wir erste Erfolge erzielt, um die Überschuldung des Erzbistums Hamburg in den Griff zu bekommen. Das liegt etwa am derzeit noch geltenden Baustopp." Thim betonte, dass die anstehenden und notwendigen Investitionen in die Schulen und weiteren Gebäude in der Überschuldung nicht enthalten seien. „Wir werden den eingeschlagenen Weg in den kommenden Jahren konsequent weitergehen." Als eine wesentliche Aufgabe bezeichnete er es, den Immobilienbestand der Kirche in den kommenden Jahren planvoll zu reduzieren.

Der Jahresabschluss war durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Solidaris geprüft worden. Die Prüfung hatte zu keinen Beanstandungen geführt und die uneingeschränkte Bescheinigung nach dem Handelsgesetzbuch erhalten.

Der Wirtschaftsrat des Erzbistums Hamburg besteht derzeit aus 32 stimmberechtigten Mitgliedern, die „in wirtschaftlichen Fragen erfahren sind", so die Ordnung des Gremiums. Die meisten Mitglieder kommen aus den Pfarreien und Pastoralen Räumen des Erzbistums Hamburg.

(Foto: Geschätsführender Ausschuss des Wirtschaftsrates. Von links nach rechts: Prof. Dr. Dr. Rainer Kreuzhof, Michael Roschanski, Generalvikar Ansgar Thim, Dr. Franz-Josef Kirschfink, Erzbischof Dr. Stefan Heße, Dr. Claus-Uwe Jehle und Prof. Dr. Horst Kasselmann)