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Weltklimakonferenz Bonn

"Klima- und Umweltbewusstsein stärken"

Vom 6. bis 17. November 2017 findet in Bonn die 23. Weltklimakonferenz statt, mit rund 30.000 Delegierten sowie Besucherinnen und Besuchern. Die Delegierten der Konferenz wollen unter der Präsidentschaft der Republik Fidschi das Pariser Klimaabkommen mit wesentlichen Vereinbarungen und Regeln zur konkreten Umsetzung voranbringen.

Dazu ein Statement von Dr. Martina Skatulla, Umweltbeauftragte des Erzbistums Hamburg:

Die Weltklimakonferenz (COP 23) in Bonn erinnert uns alle daran, dass zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes und zur Vermeidung eines zerstörerischen und nicht umkehrbaren Klimawandels noch viel getan werden muss. Wie in Deutschland allgemein, so wird auch im Erzbistum Hamburg einiges angegangen: Wechsel zum Ökostromanbieter, Recyclingpapier im Büro, Fair-Trade Kaffee und Tee bei den Meetings u. v. m.. Jedoch hängen solche Aktionen vom Engagement einzelner ab. Den meisten fehlt das Bewusstsein für die Klima- und Umweltproblematik. Die Klimaprobleme der Welt sind noch nicht im Leben vieler angekommen. Und es kommt auf alle an, wenn wir das 1,5-Grad-Ziel der UN-Klimakonferenz (COP 21) 2015 in Paris erreichen wollen.

Hier sehe ich auch das Erzbistum Hamburg in der Pflicht. Aus christlicher Nächstenliebe und für den Erhalt der Schöpfung muss in unseren Gemeinden und katholischen Institutionen konsequenter das Klima- und Umweltbewusstsein der Aktiven gestärkt und bistumsweit der CO2-Ausstoß reduziert werden, ganz im Sinne der Enzyklika „Laudato sí" von Papst Franziskus (LS 211, 217).

Dies wird Kosten und Mühen bereiten. Aber unser Nächster sitzt im Falle des Klimawandels auf den Fidschi-Inseln oder in Ostafrika - und bezahlt unsere Rechnung.
Dr. Martina Skatulla, Umweltbeauftragte des Erzbistums Hamburg