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Synodalversammlung Frankfurt

Statement von Erzbischof Stefan Heße

Statement von Erzbischof Stefan Heße im Nachgang zur Synodalversammlung in der vergangenen Woche: 

„Die Versammlung des Synodalen Weges in Frankfurt hatte ihre Höhen und Tiefen. Auch wenn das Grundlagenpapier über Fragen der Sexualität nicht die Zweidrittelmehrheit der Bischöfe bekommen hat, sind die Gedanken dieses Papiers in der Welt und in den Herzen und Köpfen vieler Menschen. Es gilt damit auch auf Zukunft hin umzugehen. Es sind Überlegungen, die die katholische Sexualmoral weiterentwickeln und ihr neue Relevanz für die Gegenwart geben wollen. Deswegen habe ich in meiner Verantwortung als Bischof zu diesem Papier bewusst mit Ja gestimmt.
Ich bin sehr erleichtert, dass die Synodalen im Großen und Ganzen beieinandergeblieben sind, denn ich glaube, dass wir nur im Miteinander von Gläubigen, Bischöfen und Betroffenen in die Zukunft gehen können. Im Hinblick auf unser Vertrauen zueinander gibt es noch viel zu tun.

Synodalität ist ein Wesensmerkmal der Kirche. Als katholische Kirche sind wir hierin aber eher Anfänger oder Lernende. Papst Franziskus spricht immer wieder von einer chiesa synodale, einer synodalen Kirche. Synodalität braucht es auf allen Ebenen. Im Erzbistum Hamburg haben wir etliche Räte und Gremien. Aktuell steht die Neubildung unseres Diözesanpastoralrates an. Nutzen wir diese Räume, um unsere Synodalität zu vertiefen und bleiben wir – wie es das Wort im ursprünglichen Sinn meint – gemeinsam auf dem Weg des Glaubens in unserer Ortskirche."

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