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Synodaler Weg nimmt Fahrt auf

Sieben Frauen und Männer aus dem Norden sind dabei

Vom 30. Januar bis 1. Februar 2020 findet in Frankfurt am Main die erste Synodalversammlung des sogenannten „Synodalen Weges" der katholischen Kirche in Deutschland statt. An ihr nehmen die 230 Mitglieder der Synodalversammlung sowie der Apostolische Nuntius und 25 Beobachter aus verschiedenen Institutionen und dem benachbarten Ausland teil.

Aus dem Erzbistum Hamburg sind dabei: Erzbischof Stefan Heße, Weihbischof Horst Eberlein, Professorin Stefanie Heiden (Kiel), Pastor Peter Otto (Lübeck), Melanie Giering (Hamburg) und Franziska Strecker (Hamburg). Hubertus Lürbke, Gemeindereferent aus Plön, vertritt als Vorsitzender den Bundesverband der Gemeindereferentinnen und Gemeindereferenten.

In einem Brief an die Gemeinden im Erzbistum Hamburg schrieb Erzbischof Stefan Heße: „Vor allem die verheerenden Ergebnisse der Missbrauchsstudie verdeutlichen ein systemisches Versagen unserer Kirche, das jetzt aufgearbeitet werden muss. Zentrale Herausforderungen liegen im Umgang mit Macht und Gewalt in unserer Kirche, aber auch Folgen der Sexualmoral sowie der Form des priesterlichen Lebens heute und nicht zuletzt auch in der Frage nach Frauen in Diensten und Ämtern unserer Kirche."

Die Synodalversammlung wird von den Präsidenten geleitet: dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und dem Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Prof. Dr. Thomas Sternberg.

Bereits am ersten Advent 2019 hat der Synodale Weg begonnen. Auf der Internetseite www.synodalerweg.de konnten interessierte Menschen ihre Meinung zu den Themen „Macht und Gewaltenteilung in der Kirche – Gemeinsame Teilnahme und Teilhabe am Sendungsauftrag", „Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft", „Priesterliche Existenz heute" und „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche" äußern. Die Rückmeldungen fließen in die Beratungen der Synodalversammlung und die Arbeit der Themenforen ein.