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Soforthilfe in Corona-Nöten

Hilfsfonds Corona-Pandemie

Die Corona-Krise bringt große Einschränkungen im gewohnten Leben – für alle. Für einige Menschen und Institutionen aber ist diese Krise existenzbedrohend. Für sie hat das Erzbistum Hamburg einen Fonds für Soforthilfe eingerichtet.

Der diözesane Corona-Hilfsfonds hilft in der Not, und er hat noch Kapazitäten. 62 000 Euro sind durch Spenden in diesen Topf gekommen. 28 000 Euro Hilfsgelder wurden bereits bewilligt. Das heißt: Es ist noch möglich, Anträge zu stellen, denn mit 34 000 Euro hat der Fonds noch nicht ausgeschöpfte Möglichkeiten. Das Geld wurde von mehr als 650 verschiedenen Spendern zusammengetragen. Zwei Gruppen können auf dieses Geld zugreifen. Privatpersonen in Not können maximal 500 Euro beantragen. Eine Vorentscheidung treffen dabei die Pfarreien, in denen diese Antragsteller leben. „Ob jemand wirklich in Not ist, das ist ja nur vor Ort richtig einzuschätzen", sagt Andreas Wöhrl. Als Leiter der Stabsstelle Mitgliederkommunikation und Fundraising ist er für diesen Fonds zuständig.

Die zweite Empfängergruppe sind „juristische Personen", also Verbände oder Gemeinden. Auch wenn sie nicht unmittelbar in ihrer Existenz bedroht sind – viele Einrichtungen mussten sich auf die neue Situation einstellen. Der Sozialdienst katholischer Frauen wurde unterstützt, um Mobiltelefone für Beratungen im Home-Office anzuschaffen.

Die Hamburger Krankenstube für Obdachlose bekam Geld für einen speziellen Schrank, in dem Desinfektionsmittel deponiert werden. „Man konnte nicht jedes beliebige Möbel nehmen. Es gibt gesetzliche Vorgaben, wie ein solcher Schrank beschaffen sein muss."

Notwendiges für den Corona-Alltag

Ein anderes Bespiel: Die Hamburger Gemeinde Kleiner Michel bekam eine Kamera, um Gottesdienste live im Internet übertragen zu können.

Während einige Einrichtungen schon Nutzen aus dem Fonds gezogen haben, sind die Hilfe-Ersuchen für Einzelpersonen noch nicht sehr zahlreich. „Es ist noch möglich, Anträge zu stellen", sagt Andreas Wöhrl. „Denn viele Menschen haben in dieser Krise akute Probleme." Was das Projekt auszeichnet: Von der Antragstellung bis zur Entscheidung soll nicht viel Zeit vergehen. Denn von denen, die wegen der Corona-Beschränkungen auf Teile ihres Einkommens verzichten müssen oder ihr Geschäft schließen mussten, sind viele in akuter Not. Sie wissen nicht, wie sie im nächsten Monat ihre Strom- oder Gasrechnung bezahlen können.

Kontakt und Anträge: Andreas Wöhrl, E-Mail: coronafonds@erzbistumhamburg.de Spenden für den Corona-Hilfsfonds sind möglich auf das Spendenkonto: Hilfsfonds „Corona-Pandemie" im Erzbistum Hamburg IBAN: DE37 4006 0265 0000 0051 51 Darlehenskasse Münster Verwendungszweck: Hilfsfonds Corona

Hier mehr Infos zur Antragstellung 

(Text: Andreas Hüser / Neue Kirchenzeitung)