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Silvesterpredigt 2019

Erzbischof Heße: „Prozesse in Gang setzen“

Erzbischof Stefan Heße hat dazu aufgerufen, die gegenwärtigen Veränderungsprozesse in der Welt und in der Kirche mitzugestalten. Man könne den Eindruck haben, „dass wir in einem epochalen Wandel stehen, ablesbar vor allem an der zunehmenden Globalisierung, der Digitalisierung und der weltweiten Migration", sagte Heße in seiner Silvesterpredigt im Hamburger St. Marien-Dom.
Er warnte davor, einfach nach Schuldigen zu suchen, „denen wir den ‚schwarzen Peter' zuschieben für das, womit wir uns selber schwertun". Der Erzbischof warb für eine Haltung der Dankbarkeit dafür, in diese Zeit gestellt zu sein. Es brauche zudem „die innere, geistliche Fähigkeit, auf die Zeit und die Menschen so zu hören, dass mir Gottes Stimme daraus entgegenspricht", so Heße weiter. Und es gelte, auf Gottes Stimme zu antworten, „indem ich Chancen auslote und ergreife, indem ich handle". Der Erzbischof erinnerte an Papst Franziskus, der immer wieder ermutige, Prozesse in Gang zu setzen, „also nichts Statisches, das wir errichten, sondern Prozesse, also Bewegungen".

Hier finden Sie die Predigt zum Nachlesen.