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Seemannsmission Stella Maris
Bildquelle: Erzbistum Hamburg / N. Wiaterek

Rosenkränze gehen auf große Fahrt

Nach einem Aufruf der katholischen Seemannsmission Stella Maris in Hamburg, Rosenkränze für Seeleute zu spenden, sind bislang mindestens 400 Gebetsketten eingetroffen, nicht nur aus dem Norden, sondern auch aus Paderborn, Essen, Wiesbaden sowie Aufkirchen in Bayern.

Einige sind sehr lang und schwer, andere dagegen filigran. Die weißen, schwarzen, braunen, blauen, violetten und gelben Perlen bestehen aus Holz, Glas, Bernstein, Metall und sogar aus Wolle. Ketten aus Rom und Lourdes liegen neben Exemplaren aus Betlehem, Kevelaer, Santiago de Compostela und Medjugorje: Mindestens 400 Rosenkränze, so eine erste Schätzung, wurden bislang an die katholische Seemannsmission Stella Maris in Hamburg geschickt oder dort abgegeben. Weitere Gebetsketten werden in den kommenden Tagen erwartet.

„Die Aktion ,Rosenkränze auf großer Fahrt' endet zwar im Rosenkranz-Monat Oktober. Aber natürlich nehmen wir auch später noch diese Perlenketten entgegen, um sie an katholische Seeleute, die häufig wochenlang auf den Meeren unterwegs sind und von ihren Familien und Freunden getrennt leben müssen, weiterzugeben", so Monica Döring. Die Leiterin der Seemannsmission konnte bei Schiffsbesuchen bereits 70 Rosenkränze an Matrosen übergeben. Die Geschenke stammen von Katholiken aus dem gesamten Erzbistum Hamburg. Aber auch Ordensschwestern aus Paderborn und aus dem Karmelitinnenkloster Aufkirchen aus Bayern, Vertreter des Lateinamerika-Hilfswerkes Adveniat aus Essen und eine Jugendgruppe aus Wiesbaden schickten Rosekränze nach Hamburg. „Mit dieser Aktion zeigen wir unsere Verbundenheit mit den Seeleuten", teilt Monica Döring mit.

In der Seemannsmission, die sich im ehemaligen Schleusenwärterhäuschen am Ellerholzweg befindet, werden die Perlenketten inklusive einer Gebetsanleitung verpackt. Besonders freut sich Monica Döring, wenn die Spender auch einige Zeilen über ihre Rosenkränze schreiben. Diese Texte werden ins Englische übersetzt und kommen ebenfalls mit in die Tüten für die Seeleute. „Die ganz großen Rosenkränze wollen wir bei Schiffsgottesdiensten an die Crews übergeben", so Döring. Wenn die Absender ihre Adressen notiert haben, bekommen sie ein Dankesschreiben von der Seemannsmission Stella Maris in Hamburg.

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