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Schwerin

Schwesig wertet Ehrenamtsstiftung als Erfolg

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat die Arbeit der Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement in Mecklenburg-Vorpommern als Erfolg gewertet. „Ich bin der festen Überzeugung, dass unser Land so eine Stiftung braucht", sagte sie vor den Mitgliedern des Kuratoriums, das am Donnerstag zu seiner vierten Sitzung im Erzbischöflichen Amt Schwerin zusammen kam. Zuvor hatte der Stiftungsrat getagt, dessen Vorsitzende die SPD-Politikerin ist. Claudia Schophuis, Leiterin des Katholischen Büros, hatte die Ministerpräsidentin namens des gastgebenden Erzbistums Hamburg begrüßt.

Sie könne sich noch sehr gut an ihren ersten Termin als neue Ministerpräsidentin des Landes erinnern, sagte Schwesig. Dies sei Anfang Juli die Übergabe des 1000. Förderbescheids der Stiftung an den Stralsunder Traditionsverein gewesen. Mecklenburg-Vorpommern habe mit der Gründung der Stiftung vor gut zwei Jahren eine Vorreiterrolle übernommen. Andere Länder zögen jetzt nach. Ihr selbst sei die Stiftung ebenso wie ihrem Vorgänger im Amt Erwin Sellering „ein Herzensanliegen", so die Ministerpräsidentin. Sie hoffe, dass die neue Bundesregierung die Gründung einer bundesweiten Ehrenamtsstiftung in Angriff nehme. „So wie der Bund sich eine Kulturstiftung leistet, müsste es längst eine Stiftung für das Ehrenamt geben", sagte Schwesig.

Die Ehrenamtsstiftung förderte im gesamten Land im Jahr 2017 mehr als 400 Projekte sowohl finanziell als auch durch Beratung in den Bereichen Fortbildung, Vereinsrecht und Fundraising. Außerdem wird der Austausch der Initiativen untereinander gestärkt.

Foto (v.l.) Sozial-Staatssekretär Nikolaus Voss, Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Innen-Staatssekretär Thomas Lenz und Hannelore Kohl, Vorsitzende des Stiftungsvorstands