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Kein Geld für Neubauten in Ludwigslust und Lübeck

Das Erzbistum Hamburg wird keine finanziellen Mittel für die Neubauten der Edith-Stein-Schule in Ludwigslust und der Johannes-Prassek-Schule in Lübeck zur Verfügung stellen. Das haben der Hamburger Erzbischof Stefan Heße und sein Generalvikar Ansgar Thim dem Träger der Schulen, der Bernostiftung in Schwerin, am Montag, 3. Juli, mitgeteilt. Der Grund dafür ist die wirtschaftliche Lage des Erzbistums, die „nicht nur prekär ist, sondern einschneidende Veränderungen und Entscheidungen" erfordert, heißt es in dem Schreiben an die Bernostiftung. Zuletzt hatten sich auch die Gremien des Erzbistums dagegen ausgesprochen, die Baukosten zu übernehmen oder zu bezuschussen. Der Finanzbedarf für den Neubau der beiden Schulen beträgt etwa 20 Millionen Euro.

Erzbischof Heße und Generalvikar Thim bedauern, diese Entscheidung treffen zu müssen, angesichts „der Möglichkeiten, die sich in pastoraler Hinsicht mit diesen Schulen in Zukunft hätten verbinden können. Als missionarische Kirche werden wir weiter danach suchen, wie wir künftig Eltern in ihrer Sorge um die religiöse Erziehung ihrer Kinder besonders unterstützen können".

Das Erzbistum Hamburg muss in den nächsten Jahren deutliche Einsparungen vornehmen. Es geht dabei von Prognosen aus, die weniger Kirchenmitglieder und weniger Kirchensteuereinnahmen für die kommenden Jahre voraussagen. Dem gegenüber stehen eine große Zahl von Kirchen und kirchlichen Einrichtungen sowie steigende Personalkosten und erhebliche Pensionsverpflichtungen für die katholischen Schulen.