Startseite
Startseite-> Salzburger Äbtekonferenz - Benediktineräbte tagen im Kloster Nütschau
Salzburger Äbtekonferenz
Bildquelle: Erzbistum Hamburg / M. Heinen

Benediktineräbte tagen im Kloster Nütschau

Diese Woche ist die Salzburger Äbtekonferenz zu ihrer Ostertagung im Kloster Nütschau zusammengekommen. Die Äbte und Prioren repräsentieren 60 benediktinische Männerklöster aus dem deutschsprachigen Raum. Als Gäste waren der Vorstand der Vereinigung der Benediktinerinnen im deutschsprachigen Raum und eine Vertreterin des weltweiten Zusammenschlusses weiblicher benediktinischer Ordensgemeinschaften sowie Äbte aus Polen und Ungarn angereist. Die Ordensleute beschäftigten sich unter anderem mit der „Sprachfähigkeit im Glauben" und der Frage, wie Ordensleute die christliche Botschaft so formulieren können, dass sie von den Menschen verstanden und angenommen werde. Zwar gebe es dafür keine Rezepte, aber die Brüder hätten nach ihrem Studientag ein „neues Gespür" dafür entwickelt, sprachliche Selbstverständlichkeiten zu überdenken und nicht nur zu reden, sondern „erst einmal zuzuhören", sagte Abt Theodor Hausmann, Vorsitzender der Salzburger Äbtekonferenz und Abt der Augsburger Benediktinerabtei St. Stephan.

Nachdem Weihbischof Horst Eberlein am Donnerstagvormittag über die Situation der Katholiken in der Diaspora informiert hatte, fuhren die rund 50 Ordensleute in die Hansestadt Lübeck und besichtigten dort unter anderem die Marienkirche und die Gedenkstätte Lübecker Märtyrer. In der Propsteikirche Herz Jesu feierten sie am Abend eine Vesper, musikalisch begleitet von Regionalkantor Heiner Arden.

(Fotos: M. Heinen)