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Projekt „K21mondial“
Bildquelle: EB HH / Christina Körte

Hamburgs Katholische Schulen gewinnen Sonderpreis

Die Gewinner des diesjährigen "Katholischen Preises gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus" stehen fest. Mit einem erstmals verliehenen „Sonderpreis Schule" (1.000 Euro) wird das Projekt „K21mondial" der Abteilung Schule und Hochschule an den 21 katholischen Schulen in der Hansestadt Hamburg ausgezeichnet.

K21mondial", Sonderpreisträger aus Hamburg, initiiert und fördert seit 2016 kulturelle und soziale Kooperationsprojekte zwischen den Schülern der 21 katholischen Schulen in der Hansestadt sowie geflüchteten Kindern und Jugendlichen. So werden etwa gemeinsame Musik-Workshops, Koch-Veranstaltungen sowie Opern-, Konzert- und Ausstellungsbesuche durchgeführt. Herzstück des Projekts sind größere Spielzeitprojekte, an denen sich auch Künstler aus Syrien, dem Iran und aus Afghanistan beteiligen, beispielsweise die Aufführung „Israel in Egypt" (Februar 2016) und das west-östliche Konzert DIVAN (Juni 2016). Mit dem Bereich „K21mondial" des Educationprogramms Kulturforum21 leisten die katholischen Schulen – inmitten einer säkularen Metropole in der Diaspora – einen wichtigen gesamtgesellschaftlichen Beitrag zur kulturellen Teilhabe und Integration von geflüchteten Kindern und Jugendlichen.

Auf Anregung der Migrationskommission lobte die Deutsche Bischofskonferenz Anfang 2015 zum ersten Mal den Katholischen Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus aus. Mit dem Preis werden Personen und Gruppen ausgezeichnet, die sich in Deutschland aus dem katholischen Glauben heraus im Kampf gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus bzw. für ein respektvolles Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft engagieren. Der Preis soll dazu beitragen, das kirchliche Zeugnis gegen jede Form der Menschenverachtung zu stärken.

Pressemitteilung der Deutschen Bischofskonferenz - www.dbk.de