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Partner in der Diaspora

Bonifatiuswerk fördert Projekte mit 14,5 Millionen

Wo sich Herausforderungen im Glaubensleben in der Diaspora zeigen, steht das Bonifatiuswerk den Menschen als verlässlicher Partner zur Seite. Mit 14,5 Millionen Euro hat das „Hilfswerk für den Glauben" im Geschäftsjahr 2017 insgesamt 776 Projekte in der Diaspora Deutschlands, Nordeuropas und des Baltikums gefördert.

Die Katholiken im Erzbistum Hamburg erhielten 448 000 Euro: Das Bonifatiuswerk unterstützte Bauprojekte mit 274 000 Euro, die Kinder- und Jugendseelsorge mit 134 000 Euro und die Anschaffung von zwei Boni- Bussen mit 40 000 Euro. Die Katholiken des Erzbistums spendeten im Gegenzug 159 000 Euro für die Diasporahilfe. Bei der Kollekte zum Diaspora-Sonntag wurden im Erzbistum Hamburg 47 000 Euro (bundesweit 2,14 Millionen Euro) gesammelt. Erstkommunionkinder und Firmbewerber sammelten 25 000 Euro und 7 000 Euro für Kinder und Jugendliche in der Diaspora.

„Um die Weitergabe des Glaubens in einer multikulturellen und zunehmend kirchenfernen Gesellschaft zu stärken, ist es uns ein besonderes Anliegen, heute die Lebenswege junger Menschen zu fördern, damit Kirche und Gesellschaft morgen nicht alt aussehen", sagte Bonifatiuswerk-Generalsekretär Msgr. Georg Austen. „Die christliche Botschaft ist Kern und zentraler Inhalt unseres Handelns. Ein wichtiges Ziel ist es daher, Glaubensorte und –wege in der Diaspora auszumachen und zu fördern, um gemeinsame Glaubenserfahrung und Glaubensbildung zu ermöglichen", erklärte der Präsident des Bonifatiuswerkes, Heinz Paus.

www.bonifatiuswerk.de

(Text: Neue KirchenZeitung)