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Palmsonntag
Bildquelle: Erzbistum Hamburg / Matussek

Erzbischof feierte Gottesdienst im St. Marien-Dom

Erzbischof Stefan Heße feierte Palmsonntaggottesdienst im St. Marien-Dom. Der Gottesdienst zu Beginn der Heiligen Woche steht im Zeichen des Einzugs Jesu in Jerusalem. Die Feier begann mit der Palmweihe im Haus der kirchlichen Dienste, von dort zog die Prozession in die Kathedrale ein. 

Stichwort: Palmsonntag

Nach dem Bericht der vier Evangelien ist Jesus vor seinem Leiden und Sterben feierlich in Jerusalem eingezogen. Die Menschen jubelten ihm zu, breiteten ihre Kleider auf dem Weg aus und streuten grüne Zweige. Daran erinnert der Palmsonntag eine Woche vor Ostern. Um 600 setzte sich der Brauch durch, das Einzugsgeschehen dramaturgisch nachzuahmen. Im Mittelalter ritt ein Christus-Darsteller auf einem hölzernen Esel in der Prozession mit.

Heute beginnt die Liturgie des Palmsonntags mit der Palmweihe außerhalb der Kirche. Nach der Segnung der Palmzweige zieht die Gemeinde in einer Prozession in die Kirche ein. Im Gottesdienst wird die „Passion", der Bericht vom Leiden und Sterben Jesu, gelesen.

Es ist ein katholischer Brauch, die Palm-, Oliven- oder Buchsbaumzweige zuhause als segenbringendes Zeichen am Kreuz zu befestigen. Zur Tradition des Palmsonntags gehören auch die Palmstöcke der Kinder: Stöcke werden mit Buchsbaumzweigen und Süßigkeiten geschmückt und mit farbigen Schleifen und Papierkrausen verziert.

(Fotos: P. Matussek)