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Neustrukturierung Caritas

Zukünftiger Sitz des DiCV

Im Rahmen des Erneuerungsprozesses des Erzbistums Hamburg wird auch die Caritas neu strukturiert. Auf Vorschlag der Projektgruppe Caritas hat sich das Erzbistum Hamburg entschieden, den Sitz des neuen Diözesancaritasverbandes nach Schwerin zu verlegen. Dies teilte Generalvikar Thim in einem Brief an die Caritasdirektoren und die Mitglieder der Caritasräte der drei Caritasverbände mit. Geplant ist, dass der neue Verband am 1. Januar 2018 seine Arbeit aufnehmen wird.

Zurzeit gibt es im Erzbistum neben dem Diözesancaritasverband drei selbstständige Caritasverbände: Mecklenburg, Schleswig-Holstein und Hamburg. In Zukunft bilden sie den gemeinsamen Diözesancaritasverband im Erzbistum Hamburg. Per Stellenanzeige werden nun geeignete Bewerberinnen und Bewerber für die Stelle der Diözesancaritasdirektorin/des Diözesancaritasdirektors gesucht.

Die Gründe für die Wahl von Schwerin als Dienstsitz des künftigen diözesanen Caritasverbands ergeben sich aus der Größe und damit zusammenhängend der Struktur der Caritas in Mecklenburg. Zur Caritas Mecklenburg e. V. gehören mehr Mitarbeiter_innen, Einrichtungen und Dienste, als in den anderen beiden Caritasverbänden zusammengenommen. Die Entscheidung bedeute aber nicht, so Generalvikar Thim, dass sich die Caritas aus den anderen Regionen zurückziehe. Durch die Vereinheitlichung in der Verwaltung solle für bessere Synergien gesorgt werden.

Mit der Ausschreibung und der Entscheidung für den Dienstsitz seien die Weichen für eine weitere Entwicklung gestellt. Thim wörtlich: „Selbstverständlich ist die Wahl des Dienstsitzes notwendig und wichtig. Aber die Caritas lebt nicht hauptsächlich durch die Festlegung des Dienstsitzes. Die Caritas lebt und überzeugt durch ihre Arbeit unmittelbar vor Ort: in der Beratung und Begleitung, in der Pflege, in den vielfältigen sozialen Diensten, in den Häusern, in den Orts- und Kreiscaritasverbänden."