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Neues Wohnheim in Eimsbüttel
Bildquelle: www.kolping-jugendwohnen.de/hamburg-eimsbuettel/

Bezahlbarer Wohnraum für Azubis in Hamburg

Seit dem ersten November können Auszubildende ihr neues Zuhause am Paciusweg 1 in Hamburg beziehen. Das neue Kolping Jugendwohnheim bietet Platz für 150 junge Menschen und vermittelt mit pädagogisch begleiteten Angeboten auch soziale Kompetenz. Das Kolping Jugendwohnen reagiert mit seinem Angebot auf den immer knapper werdenden bezahlbaren Wohnraum in Ballungsgebieten wie Hamburg und unterstützt Jugendliche, die weit weg von zu Hause eine Ausbildungsstelle antreten.

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Mobilität bei Auszubildenden immer wichtiger wird, um alle Bewerber_Iinnen mit einem Ausbildungsplatz zu versorgen und den Bedarf der Betriebe nach qualifizierten Nachwuchs zu decken. Gerade in Ballungsgebieten wie Hamburg haben Unternehmen aufgrund von Wohnungsknappheit und hohen Mieten schon jetzt Schwierigkeiten, freie Ausbildungsplätze zu besetzen. „Angesichts von Fachkräftemangel und demographischer Entwicklung ist es wichtiger denn je, dass Auszubildende mobil sind. Dazu leisten Jugendwohnheime einen wichtigen Beitrag," so Dr. Barbara Dorn, Leiterin Abteilung Bildung / Berufliche Bildung der BDA.

Auftrag des Kolping Jugendwohnens
Der Auftrag des Kolping Jugendwohnens ist es, junge Menschen – während der Teilnahme an einer schulischen oder beruflichen Bildungsmaßnahme oder bei der beruflichen Eingliederung – zu unterstützen. „Wir eröffnen unser neues Kolping Jugendwohnen in Hamburg, damit Azubis, aber auch Studierende, FSJler*innen und Praktikant_Iinnen, von auswärts einen sicheren Hafen haben, um Ihre Ausbildung zu verlässig und erfolgreich zu absolvieren", bestätigt Frank Gärtner, Geschäftsführer Kolping Jugendwohnen Hamburg-Eimsbüttel. Das neue Haus bietet Platz für 150 für junge Menschen im Alter zwischen 16 und 27 Jahren, die förderfähig sind im Sinne der Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) oder vom Jugendamt nach den Regelungen des §13.3 SGB VIII.

Ausstattung und Leistungen 
Das Haus steht allen Interessierten, unabhängig von deren Nationalität und Kultur, Religion, Geschlecht und sexueller Orientierung offen. Ein neues Zuhause finden die Jugendlichen in teilmöblierten Einzelzimmern mit eigenem Duschbad und Gemeinschaftsküchen auf jeder Etage. Durch die barrierefreie Raumgestaltung können auch junge Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen das Angebot nutzen. Das Pädagogen Team organisiert gemeinsame Kulturveranstaltungen, Kochkurse, Kinoabende ebenso wie Bildungsangebote (Bewerbertraining, 1. Hilfe-Kurse, etc.).

Tradition, die verpflichtet
Adolph Kolping gründete im Mai 1853 sein erstes Gesellenhaus und legte damit den Grundstein für viele weitere Kolpinghäuser. Dies Haus sollte damals nicht nur eine ordentliche Unterkunft und Verpflegung, sondern auch eine geistig-geistliche Heimat für wandernde Handwerksgesellen bieten. Dieser Tradition fühlt sich Kolping Jugendwohnen bis heute verpflichtet. Wissen und soziale Kompetenz sind Bestandteile ganzheitlicher Bildung. Deshalb fördern und unterstützen die Kolping Jugendwohnheime den Einzelnen mit seinen Fähigkeiten und Begabungen.

www.kolping-jugendwohnen.de/hamburg-eimsbuettel/