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Musik und Besinnung

Rückblick auf die Kieler Nacht der Kirchen

Rund 3500 Besucher in 25 Gotteshäusern haben am Freitag die 7. Ökumenische Kieler Nacht der Kirchen gefeiert. Sie hatten die Qual der Wahl, das diesjährige Motto „ICH...!" interpretierten die Veranstalter und hunderte Mitwirkende höchst unterschiedlich. Schon allein das musikalische Angebot reichte von Harfenklängen über Orgel, Funk und Schlager bis zu Metalcore.

So einiges entstauben, Bekanntes neu entdecken, oder Liebgewonnenes einfach genießen – die Nacht der Kirchen bot auch in diesem Jahr wieder alle Möglichkeiten.

In St. Joseph, Kiel Gaarden, ging es besinnlich zu. Kerzenschein beleuchtete den Raum, dazu zauberte eine Lichtinstallation unwirkliche Muster auf die Wand: Worte, Gebete, Gedichte über das Thema „ICH...!". Veronica Arguello spielte Harfe und die Besucher ließen sich mitnehmen auf eine fast meditative Reise. Etwas später schrieben sie eigene Texte und Erinnerungen in menschliche Schattenrisse und ließen ein kleines Stückchen ihres Ichs hier zurück. „Schön war's", sagt Besucherin Andrea Beese und verewigt sich auf einem der Zettel. St. Joseph war zum ersten Mal dabei, dank Ehrenamtlicher wie Simone Struck: "Wir haben das im Team vorbereitet und freuen uns sehr, dass so viele gekommen sind!"

Im KirchenKAI begann der Abend mit Eröffnung der neuen Ausstellung "Das Vaterunser. ein Gebet verbindet die Welt". Noch bis zum 3. Oktober werden hier tiefgründige Bilder und Meditationen von Maria Katharina Schwarte präsentiert.

In der Liebfrauenkirchen wurden die Besucher zu einer mystagogischen Kirchenführung mit allen Sinnen eingeladen: Es gab meditative, klangvolle sowie farbige und sinnliche Impulse zum eigenen Geheimnis, zum Geheimnis des Mitmenschen und zum Geheimnis Gottes an drei verschiedenen Stationen zu den Themen: „Ich" – „Du" – und „ER" (Gott) und ein persönliche Segnung zum Abschluss des Abends.

(Fotos: Stefanie Rasmussen-Brodersen)