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Lübecker Märtyrer
Bildquelle: Erzbistum Hamburg / Ralf Adloff

Vorstellung neuer Kurzfilme

Im Rahmen einer Filmvorführung in der Katharinenkirche wurden heute (16. September) im Beisein von Bildungsministerin Karin Prien (CDU) die neuen Kurzfilme über die vier Lübecker Märtyrer vorgestellt.

Die Erzbischöfliche Stiftung Lübecker Märtyrer startete 2017 das Projekt, um die Auseinandersetzung von Jugendlichen mit der Zeit des Nationalsozialismus am konkreten Beispiel der Lübecker Märtyrer zu fördern. Dazu wurden für den Einsatz im Schulunterricht sowie in der Konfirmations- und Firmvorbereitung und in der Jugendarbeit Filme und Begleitmaterial produziert. Im Mittelpunkt steht eine Reihe von kürzeren Filmen (ca. 4-9 Minuten) mit je einem inhaltlichen Aspekt. So wird ein nicht linearer und individueller Zugang zum Thema realisiert und eine breitere Verwendung des Materials ermöglicht.

In die Erarbeitung des Konzeptes wurden 2017 Schülerinnen und Schüler aus vier Klassen (9.-12. Jahrgang) von verschiedenen Schulen (Katharineum zu Lübeck, Johanneum Lübeck, Geschwister-Prenski-Gemeinschaftsschule Lübeck, Elisabeth-Selbert-Gemeinschaftsschule Bad Schwartau) mit einbezogen. Ausgehend von einer thematischen Beschäftigung im Unterricht und dem Besuch der beiden Gedenkausstellungen in Lübeck lieferten die Schülerinnen und Schüler wesentliche Ideen und Ansatzpunkte für die filmischen Inhalte und Schwerpunkte. Ebenso bewerteten Sie aus ihrer Perspektive die vorgelegten Konzepte im Rahmen eines Wettbewerbes und lieferten so den entscheidenden Impuls für die Umsetzung und Beauftragung der Produktion.

Begleitend und unterstützend wurden Powerpoint-Präsentationen, Fotos und weitere Texte zur Nutzung in Unterricht, Jugendarbeit, Konfirmations- und Firmvorbereitung auf der Homepage www.luebeckermaertyrer.de platziert. Dort sind alle Kurzfilme ab heute auch online abrufbar.

Das Gesamtprojekt ist vom Erzbistum Hamburg, von der Franz von Sales Medienstiftung des Deutschen Bonifatiuswerks, dem ökumenischen Verein Andere Zeiten e.V. und der Erzbischöflichen Stiftung Lübecker Märtyrer finanziert worden.

(Fotos: Ralf Adloff)