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Klimabaum für Hamburg
Bildquelle: KHG Hamburg

Katholische Hochschulgemeinde pflanzt Tulpenbaum

Gemeinsam mit der Stadt Hamburg und der Loki-Schmidt-Stiftung hat die Katholische Hochschulgemeinde einen Baum gepflanzt. Er soll ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz sein.

„Wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen", sagte einst Martin Luther. Getreu diesem Motto hat die Katholische Hochschulgemeinde vergangenen Donnerstag (5. März 2020) im Gustav-Mahler-Park, zwischen Cinemaxx und Spielbank, einen Tulpenbaum gepflanzt. Die Aktion fand im Rahmen der städtischen Initiative „Mein Baum – Meine Stadt" und in Zusammenarbeit mit der Loki-Schmidt-Stiftung statt. „Auf diese Weise wollten wir ein Zeichen setzen und unser Semesterthema ‚Nachhaltigkeit' in die Praxis umsetzen", sagt der Leiter der Katholischen Hochschulgemeinde, Pater Thomas Ferencik.

Ein Baum als Symbol der Nachhaltigkeit

Seit Oktober hat sich die Gemeinde intensiv mit Themen rund um Nachhaltigkeit auseinandergesetzt und an zahlreichen Aktionen teilgenommen. Darunter Vorträge und ein Upcyclingabend. Die Pflanzung des Tulpenbaumes ist nun der krönende Abschluss. Auch Jürgen Wohlers vom Bezirksamt Mitte freut sich. Die Aktion sei eine fantastische Gelegenheit, um das Bewusstsein für die Natur und das Grün zu öffnen. „Viele engagieren sich auch nach der Pflanzung noch für ihren Baum und achten darauf, dass er weiter gepflegt wird", sagt er.

Der Tulpenbaum, auch Liriodendron tulipifera genannt, ist einer von 250 Bäumen, die in diesem Jahr gepflanzt werden sollen, sagt Wohlers. Laut einer aktuellen Studie der Bayrischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) zählt er sogar zu den Klimabäumen. Dabei handelt es sich Experten zufolge um Bäume, die sowohl starke Trockenheit und Hitze als auch Frost gut überstehen und vergleichsweise wenig anfällig für Schädlinge und Krankheiten sind. Pater Ferencik hofft, dass der Baum der Hochschulgemeinde auch in hundert Jahren noch gedeiht.

1000 Euro wurden gespendet

Gut die Hälfte der in diesem Jahr gepflanzten Bäume konnten laut Wohlers über Spenden finanziert werden. So auch der Tulpenbaum der Hochschulgemeinde. Pater Ferencik zeigte sich dankbar für die finanzielle Unterstützung.

„Unser Ziel war es, 500 Euro zu sammeln, um einen Baum in Hamburg pflanzen zu können", sagt Ferencik. Doch die Erwartungen wurden übertroffen: Am Ende des Semesters sei durch die zahlreichen Spenden der Gemeinde, ehemaliger Gemeindemitglieder sowie des Franziskanerordens ein Betrag von 1000 Euro zusammengekommen. Genug Geld, um noch ein weiteres Symbol der Nachhaltigkeit zu pflanzen. Die Aktion soll im April stattfinden.

Die Aktion „Mein Baum – Meine Stadt" ist eine Initiative der Freien Hansestadt Hamburg in Kooperation mit der Loki-Schmidt-Stiftung. Sie werben damit für Spenden zur Pflanzung Hamburger Straßenbäume.