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Kirche gegen Ressentiments

Heße beim Kongress der Allianz für Weltoffenheit

Erzbischof Stefan Heße hat den Beitrag der katholischen Kirche zum gesellschaftlichen Zusammenhalt betont. „Wenn Ressentiments geschürt und Hassparolen skandiert werden, darf die Kirche nicht neutral bleiben", sagte Heße am Donnerstag, 4. Mai, in Köln. Als Vorsitzender der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz äußerte er sich auf dem ersten Kongress der Allianz für Weltoffenheit. „Als Christen sind wir dazu berufen, für Freiheit, Würde und Gerechtigkeit einzutreten. Deshalb ist es uns ein Herzensanliegen, schutzsuchenden Menschen mit Wertschätzung zu begegnen und ihnen echte gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen", so der Erzbischof weiter.

Die Veranstaltung fand unter dem Leitthema „Gemeinsam für gelebte Demokratie" statt. Im Mittelpunkt des Kongresses stand das Engagement von Initiativen, die sich tagtäglich für eine demokratische, gerechte, freie und weltoffene Gesellschaft einsetzen. Die rund 350 Teilnehmer tauschten sich in Diskussionsforen und bei einem Markt der Möglichkeiten darüber aus, wie sich die Begeisterung für Demokratie und Pluralismus gerade auch unter schwierigen Bedingungen wachhalten lässt. Die neun Allianz-Partner verbindet ein gemeinsames Anliegen: „Wir wollen Demokratie und Rechtsstaat stärken, wir stehen für Solidarität und Weltoffenheit."

Zu den Gründungsmitgliedern der „Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat – gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt" gehören: Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Deutsche Bischofskonferenz, Deutscher Gewerkschaftsbund, Deutscher Kulturrat, Deutscher Naturschutzring, Deutscher Olympischer Sportbund, Evangelische Kirche in Deutschland, Koordinierungsrat der Muslime und Zentralrat der Juden in Deutschland.

www.allianz-fuer-weltoffenheit.de