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Katholische Schule Harburg
Bildquelle: Erzbistum Hamburg

KSH erhält Unterstützung durch Partnerschule

Die Schüler und Schülerinnen der Katholischen Schule Harburg haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Unermüdlich arbeiten sie dafür, dass ihre Schule nicht geschlossen wird. Nun bekommen sie auch geistige Unterstützung durch ihre Partnerschule San Miguel in Eldorado aus dem Partnerbistum Iguazú. Die Schulleiterin der argentinischen Schule, Marlene Yenzer, sagt:

„Die Schulgemeinschaft San Miguel sagt es und wir bitten unseren Herrgott darum: Katholische Schule Harburg bleibt!”

Die Schülerinnen und Schüler aus Eldorado beteten gemeinsam für die deutsche Schule und bastelten kleine Schilder mit der Aufschrift „KSH-bleibt”. Die Solidarität der argentinischen Kinder und Jugendlichen hat die Fundraising-AG der KSH nochmal bestärkt, weiter zu machen. Ob die Bemühungen seitens der Schule, aber auch seitens des Erzbistums, genügen, wird sich im Herbst entscheiden. Bis dahin müssen noch mehr Spenden zusammenkommen. Um mehr Aufmerksamkeit für das Thema zu bekommen, posten die Schüler unter anderem Fotos von sich, auf denen sie das Aktions-T-Shirt tragen. Zu finden sind diese Fotos in dem sozialen Netzwerk Instagram unter dem #kshbleibt. Die Schüler und Schülerinnen erhoffen sich, dass noch mehr Spenden für den Erhalt der Schule zusammenkommen.

Am 12. Juni besuchte Erzbischof Stefan Heße die Schülerinnen und Schüler in Harburg. Damals lobte der Erzbischof die jungen Fundraiser: „Es ist schon beeindruckend, wie ihr bei der Spendenkampagne mitzieht, wie kreativ und engagiert ihr seid”, erklärte Heße und ergänzte: „Ihr seid die besten Werbeträger für Eure Schule! Wenn einer gute Werbung für die KSH machen kann, dann seid ihr das.” Er habe schnell gemerkt, dass die Harburger Schulgemeinschaft mit Feuer und Flamme bei der Sache sei.

Ohne Umschweife gab Heße damals zu: „Denn natürlich wissen wir alle, dass es nicht leicht wird, die notwendige Unterstützung zu erhalten.” Deswegen sei es umso beeindruckender, dass die Schüler und Schülerinnen der KSH so unermüdlich bei der Sachse sind. Die Gespräche mit Hamburger Persönlichkeiten, die er und sein Team führen, seien die eine Seite der Medaille. Die andere Seite sei das Handeln vor Ort, das Wirken in die Breite hinein. „Was habt ihr denn als nächstes vor?”, fragte der Erzbischof am 12. Juni in die Runde. Neuntklässler Robert erzählte von seiner Instagram-Idee, Narine wollte auf der Alten Elbbrücke demonstrieren, Alina verwies auf den geplanten Solidaritätszug über den Harburger Rathausmarkt und Schulleiter Michael Stüper wartete sehnsüchtig auf die Lieferung der orangenen Aktions-T-Shirts.

Seit dem 12. Juni hat sich einiges getan. Teils fanden die Aktionen bereits statt, wie der Solidaritätszug durch die Hamburger Innenstadt, teils laufen die Aktionen noch immer, wie auf Instagram. Nun soll der Wunsch, die Schule erhalten zu können, mit der Unterstützung quer über den Atlantik in Erfüllung gehen.

Die Fundraising-AG hofft, dass allen deutlich wird, wie wichtig die Schule für sie und auch für Harburg ist.
Wer spenden möchte oder weitere Informationen zu diesem Thema braucht, findet diese hier:
http://www.ksh-bleibt.de/spenden.html