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Internationales Film-Festival
Bildquelle: Erzbistum Hamburg

Nominierung für Hamburger Schüler

Auf in die niedersächsische Landeshauptstadt: Mit dem selbst gedrehten Film „Haunted School – Der Fluch des Medaillons" wurden jetzt Stadtteilschüler der Barmbeker Franz-von-Assisi-Schule und der Schauspieler Marcus Engelhardt für das Internationale Film-Festival in Hannover nominiert. Die 26-minütige Gruselkomödie, die in den Räumen der Schule am Lämmersieth spielt, setzte sich gegen mehr als 3.000 Bewerbungen aus 54 Ländern durch. Die Entscheidung über die Preisvergabe des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Wettbewerbs fällt am Sonntag, dem 26. November.

„Haunted School" entstand im Rahmen einer Film-AG, die der ausgebildete Schauspieler Engelhardt seit zwei Jahren im Nachmittagsbereich der katholischen Privatschule anbietet. „Die Nominierung für den Nachwuchsfilmpreis ist nicht nur eine absolute Überraschung. Die Kids habe es echt verdient", schwärmt Engelhardt vom Engagement der Sechst- bis Achtklässler. „Das ist für einen Filmemacher ein total dankbarer Jahrgang. Die nehmen drei Stöcke in die Hand und dann entsteht für sie ein ganzes Universum", verdeutlicht der 28jährige die grenzenlose Fantasie seiner Nachwuchsschauspieler. „Wir haben zunächst alle unsere Ideen in einen Topf geworfen – und daraus ist tatsächlich was geworden", erzählt die dreizehnjährige Marjam, die eine der Hauptrollen spielt. Nach und nach hätten sie gemerkt, welche Szenen zueinander passen könnten und welche Brücken zwischen den verrücktesten Ideen noch zu bauen seien. „Wir wussten ja auch nicht, dass das passiert", freut sich Laien-Darsteller Nick über den unerwarteten Erfolg und die Fahrt nach Hannover. Doch völlig unabhängig davon, ob das schauspielerische Engagement letztlich mit einem Förderpreis oder einer Produzentenpatenschaft geehrt wird: Marcus Engelhardt und seine Kids planen bereits eine Fortsetzung der Gruselkomödie. „Nur so viel sei verraten: Gleiches Genre, gleicher Ort", so Engelhardt.