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Das #PROPHETENWORT

Mit Beginn des neuen Kirchenjahres folgt auf #Psalmenwort nunmehr #Prophetenwort. Seit 1. Dezember täglich ein Zitat, dazu zwei, drei Fragen zum Nachdenken. Im Dezember liegt es – mit Blick auf die Tageslesungen – nahe, dabei zunächst auf das Jesaja-Buch zurückzugreifen.
So war etwa am Barbaratag zu lesen:
»Der HERR der Heerscharen wird auf diesem Berg für alle Völker ein Festmahl geben mit den feinsten Speisen, ein Gelage mit erlesenen Weinen«. (Jes 25,6) Was ist mein Bild fürs Ende der Tage, für die Gottesherrschaft? Wie stelle ich mir ewiges Leben vor?

Prophet_innen sind berufene Rufer_innen, Verkünder_innen von Gottes Wort, Provokateur_innen für mehr Gerechtigkeit, Menschen, die die Gottesfrage ins Zentrum stellen. Man findet ihre Worte vor allem im Alten Testament.
Doch ist Prophetie keineswegs nur ein Phänomen der Vergangenheit. Auch im 21. Jahrhundert sind Zeitdiagnose und Deuten der Gegenwart, nunmehr vor der Folie des Evangeliums, zu hören und zu lesen. Prophetie sucht sich mitunter Worte und Orte, die man nicht vermutet, wie schon Simon & Garfunkel vor Jahren in ihrem Lied »Sound of Silence« verkündeten:
»The words of the prophets are written on the subway walls / and tenement halls / and whispered in the sounds of silence«.

www.twitter.com/erzbistumhh