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Heribert Brodmann ist tot

Erzbistum trauert um Domkapitular

Domkapitular Heribert Brodmann ist tot. Er starb am 14. Juni im Alter von 90 Jahren in einem Harburger Krankenhaus. Brodmann leitete 37 Jahre lang die Pfarrei St. Maria in Hamburg-Harburg, war auch Dechant und später Domkapitular. Er repräsentierte wie kein anderer Katholik den Hamburger Süden, der 1995 vom Bistum Hildesheim an das neu zu errichtende Erzbistum Hamburg gegeben wurde.

Heribert Brodmann war ein geistlicher Mensch und ein meinungsfreudiger Priester. Und er hatte ein Herz für die Armen, von denen es in Harburg nicht wenige gab und gibt. So wurde er dort mit großem Engagement und vielen Initiativen zum richtigen Mann am richtigen Ort, erwarb sich Respekt und Anerkennung auch außerhalb der Kirche.

Heribert Brodmann wurde 1929 in Peine geboren. 1955 empfing er in Hildesheim die Priesterweihe. Danach arbeitete er als Seelsorger in Hamburg-Harburg, Hildesheim, Celle und in Buchholz in der Nordheide. 1968 kehrte er als Pfarrer an seine erste Kaplansstelle in Hamburg-Harburg zurück. Die Pfarrei St. Maria leitete er 37 Jahre lang bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2005. Nach der Errichtung des Erzbistums Hamburg wurde er 1995 nichtresidierender Domkapitular.

Die Beerdigungsfeierlichkeiten für den Verstorbenen finden am Sonnabend, 29. Juni, statt. Um 10 Uhr feiert Weihbischof Horst Eberlein das Pontifikalrequiem in der Kirche St. Maria in Harburg. Anschließend wird Heribert Brodmann auf dem Neuen Friedhof (Bremer Straße 236) beigesetzt.