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Hamburg
Bildquelle: Erzbistum Hamburg / Matthias Greve

Segen für die Stadt und Hilfe für Kinder weltweit

Mit Kronen, Sternen und festlichen Gewändern machte eine Abordnung der rund 1.000 Hamburger Sternsinger Hamburgs „erstem Haus" seine Aufwartung. Im Hamburger Rathaus brachten sie stellvertretend für die ganze Stadt dem Senat als Landesregierung und der Bürgerschaft als Landesparlament den Haussegen 20*C+M+B+19. Die Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft Carola Veit und Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher begrüßten die rund 40 Kinder aus den katholischen Gemeinden in Bergedorf, Billstedt, Neugraben und Rahlstedt mit ihren Begleitern im Bürgermeistersaal des Rathauses.

Dr. Katharina Korf, Hamburger Vorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend BDKJ, der seit 1959 gemeinsam mit dem Kindermissionswerk Träger der Aktion Dreikönigssingen ist, verdeutlichte das Motto in diesem Jahr mit dem Beispielland Peru. „Dort ist es für Kinder besonders schwierig, mit einer Behinderung zu leben". Die Kinder werden oftmals von ihren Familien versteckt, vernachlässigt und dürfen nicht zu Schule gehen. „Auch wenn Peru geografisch weit entfernt ist, so ist das Thema ‚Leben mit Behinderung' auch bei uns ein Thema", so die BDKJ-Vorsitzende. Das Leben werde auch in Hamburg barrierefreier, Schulen werden inklusiv ausgerichtet. Dieses sei ein wichtiger und guter Schritt. Inklusion dürfe aber keine Sparmaßnahme sein, sondern muss gut ausgestattet werden. Nur so könne sie das Leben aller bereichern.

Als ein „ganz tolle Tradition" bezeichnete Bürgermeister Tschentscher das Engagement der Sternsinger. „Ihr tragt den Segen in die Stadt und erinnert an Kinder: an die Geburt des Christuskindes, aber auch an andere Kinder in der Welt, die es vielleicht schwieriger haben als ihr und setzt euch für sie ein." Es sei schön, wenn man ein Kind in der christlichen Kirche ist und sich zuversichtlich freuen kann, ein Leben und eine Zukunft zu haben, im Vertrauen, mit dem Glauben diese auch gut zu meistern. „Und dabei Unterstützung findet durch den Segen Gottes."

Bürgerschaftspräsidentin Veit zeigte sich beeindruckt, dass „ihr den Blick nicht nur auf Armut und Elend in der Welt legt." Mit den jährlich wechselnden Beispielländern werde von den Sternsingern mit einem Thema noch einmal gezielt auf die Kinder geschaut, „denen es nicht nur ‚nicht gut geht', weil sie in Ländern leben, wo es schwierig ist, sondern weil sie auch persönlich besonders sind und nicht überall auf sie geschaut oder sich um sie gekümmert wird. Es ist toll, das ihr dadurch das Thema bekannt macht!"

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