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Gutes bleibt

550 Rückmeldungen auf den Brief des Erzbischofs

550 Rückmeldungen auf den Pfingstbrief des Erzbischofs zur Corona-Krise – eine Auswertung der Aktion kommt zu einem positiven Fazit – und zu dem Schluss, das regelmäßige Ansprachen dieser Art die Bindung erhöhen.

Der Pfingstbrief „Gutes bleibt", in dem Erzbischof Stefan Heße auf die Corona-Pandemie einging, hat die Menschen in der Krise angesprochen und bewegt. Zu diesem Ergebnis kommt eine erste Auswertung der Aktion bei der Stabsstelle Mitgliederkommunikation und Fundraising im Erzbistum. Die sehr persönlichen Einsendungen zeigten, dass die Menschen dem Erzbischof vertrauen, zudem sei die dialogische Ausrichtung des Briefes begrüßt worden. Die Analyse räumt ein, dass eine einmalige Ansprache noch keine Bindung erzeugt. Erfahrungen in anderen Bistümern und Landeskirchen hätten aber gezeigt, dass eine regelmäßige Ansprache die Austrittsquote verringere.

Stand 14. Juli haben knapp 550 Personen auf die Aufforderung des Erzbischofs reagiert und ihm geschrieben, was sie an Gutem in der Krise erfahren haben. Seiner Spendenbitte für den „Corona-Hilfsfonds" sind bis dahin nahezu 600 Personen nachgekommen, die insgesamt rund 52 000 Euro für diesen Zweck überwiesen haben. Der Einladung, eine Geschichte zu dem Thema zu schreiben, folgten 153 Personen, 84 ihrer Beiträge wurden im Internet veröffentlicht. Diese Aufforderung stellt demnach eine höhere Hürde dar, als zu spenden. Von daher sei die Zahl der übermittelten Geschichten positiv zu bewerten.

Hoffnungsvolles Zeichen in schwieriger Zeit

Mehr als drei Viertel aller Reaktionen auf den Brief waren positiv, brachten etwa Dank für den Brief zum Ausdruck oder werteten ihn als hoffnungsvolles Zeichen in schwierigen Zeiten. Gut acht Prozent werden als neutral eingeordnet, etwa weil die Angeschriebenen nicht (mehr) der katholischen Kirche angehören. Gut elf Prozent der Reaktionen waren negativ, zeigten beispielsweise eine Empörung über die Datennutzung oder kündigten einen baldigen Kirchenaustritt an.

Der Pfingstbrief war am 21. Mai an knapp 290 000 katholische Haushalte im Erzbistum versendet worden. Inhalt und Layout waren mit Blick auf die 93 Prozent der Mitglieder gestaltet worden, die der Kirche fernstehen. Die Aussendung ist durch die Website www.weil-gutes-bleibt.de und auf Youtube, Instagram und Facebook begleitet worden.

Hier finden Sie die eingesandten Geschichten.

(Text: Neue Kirchenzeitung)