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Gedenkrede zum Volkstrauertag

Erzbischof spricht im Hamburger Michel

Frieden ist nach den Worten des Hamburger Erzbischofs Stefan Heße das Engagement für den gemeinsamen Fortschritt, der alle mitnimmt. „Globalisieren wir darum nicht die Gleichgültigkeit, sondern die Geschwisterlichkeit", forderte Heße am Sonntag, 19. November, in seiner Gedenkrede zum Volkstrauertag in der Hamburger Hauptkirche St. Michaelis.

„Wer um seine eigene Begrenztheit und Fehlbarkeit weiß, der kann auch andere neben sich akzeptieren und teilt nicht nach Gut und Böse ein", sagte Heße. Die Haltung der Geschwisterlichkeit, die Bereitschaft, sich selbst zurückzunehmen und die Hand auszustrecken, können sich Menschen ebenso wie Gesellschaften und Staaten aneignen. „Das ist ein guter Humus, auf dem Frieden gedeihen kann", so der Erzbischof.

Ansprache von Erzbischof Stefan Heße.