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Fronleichnam
Bildquelle: EBHH / R. Adloff

Die Gegenwart Gottes feiern

Mit einem Gottesdienst und einer Prozessionen begingen die Katholiken am St. Marien-Dom in Hamburg am Donnerstag, 31. Mai, das Fest Fronleichnam. Sie feierten an diesem Tag die Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie.

Erzbischof Stefan Heße leitete den Festgottesdienst. Anschließend zog die Gemeinde in einer Prozession durch den Stadtteil St. Georg. Der Abend klang mit einer Begegnung im Saal der Dompfarrei aus.

Viele Gemeinden feiern erst sonntags

Fronleichnam ist in Norddeutschland kein gesetzlicher Feiertag. Deshalb weichen viele Gemeinden für ihre Prozessionen auf den folgenden Sonntag aus.

Bischof Michael Wüstenberg leitet den Fronleichnamsgottesdienst am Sonntag, 3. Juni, um 9.30 Uhr im Harburger Stadtpark. Anschließend findet dort das traditionelle Fest der Begegnung statt.

In Schwerin beginnen Gottesdienst und Prozession mit Erzbischof Werner Thissen am Sonntag, 3. Juni, um 10.30 Uhr auf dem Gelände des Erzbischöflichen Amtes im Stadtteil Lankow (Lankower Straße 14-16).

Das Fest Fronleichnam hat sich aus der mittelalterlichen Christusmystik entwickelt. Es wird seit 1246 gefeiert. Das mittelhochdeutsche „Fronleichnam" meint „den lebendigen Leib des Herrn". Als Zeichen für die Gegenwart Christi in der Eucharistie wird die Hostie in einem Schaugefäß, der Monstranz, während der Prozession mitgeführt. Die Prozession zeigt die Kirche als wanderndes Gottesvolk. Auf seinem Weg durch die Geschichte vertraut es auf die Hilfe und Nähe Gottes.

Fotos (R. Adloff/EBHH)