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Feierstunde in Kiel
Bildquelle: Erzbistum Hamburg / M. Chwalek

10 Jahre Staatskirchenvertrag SH

Die seit zehn Jahren staatsvertraglich geregelte Zusammenarbeit zwischen Land und Katholischer Kirche hat sich nach Ansicht von Ministerpräsident Daniel Günther bewährt: „Unsere Kirchen sind ein wichtiger Träger des Gemeinwohls. Deshalb finde ich es richtig und angemessen, dass die jeweiligen Belange auch in jeweils eigenen Staatsverträgen geregelt werden", sagte Günther heute (7. Januar) in Kiel.

Zu einer Feierstunde zum zehnjährigen Bestehen des Staatsvertrages zwischen dem Land Schleswig-Holstein und dem Heiligen Stuhl waren auf Einladung des Ministerpräsidenten und Erzbischof Dr. Stefan Heße zahlreiche Gäste aus Kirche, Politik und Gesellschaft nach Kiel gekommen. Den Festvortrag hielt der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Kardinal Marx.

Erzbischof Dr. Stefan Heße lobte die guten und partnerschaftlichen Beziehungen zwischen dem Land und dem Erzbistum Hamburg. „Vor zehn Jahren wurde nicht nur ein besonders moderner, sondern auch ein besonders vorausschauender Vertrag geschlossen. Zum ersten Mal verweist seitdem ein Staatskirchenvertrag zum Beispiel auf die globale Verantwortung für die Schöpfung und das Eintreten für sie."

Vor 2009 wurde in Schleswig-Holstein für die Katholische Kirche der Kirchenvertrag angewendet, der 1957 mit der Evangelischen Kirche geschlossen wurde. Kritisiert wurde in der Vergangenheit, dass es besonders bei den Landeszuschüssen an die Katholische Kirche keine vertragliche Grundlage gegeben hatte. „Die Katholiken sind die zweitgrößte Religionsgemeinschaft in Schleswig-Holstein. Auch deshalb ist ein eigener Staatsvertrag angemessen", sagte der Ministerpräsident. Der Vertrag sei eine zeitgemäße Vereinbarung, mit der beide Seiten jetzt seit einem Jahrzehnt gut leben. Günther: „Ich freue mich, wenn Land und Kirche weiterhin Seite an Seite für Mitmenschlichkeit und Gerechtigkeit eintreten."

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