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Fastenbrief des Erzbischofs

Heße ermutigt zu Plänen nach dem "Corona-Verzicht"

Erzbischof Stefan Heße hat die Gläubigen in seinem Erzbistum ermutigt, sich Schönes für die Zeit nach dem „Corona-Verzicht" vorzunehmen. Unter dem Motto „Sei gut zu dir, um Gottes Willen" hat er einen Brief geschrieben, der jetzt zu Beginn der Fastenzeit an rund 295.000 Haushalte in Hamburg, Mecklenburg und Schleswig-Holstein verschickt wird. Darin ermuntert Heße die Menschen, sich in dieser „besonderen Fastenzeit Ihr Leben anzuschauen. Wofür leben Sie? Was gibt Ihnen in der Krise Sinn und Halt?"

Der Erzbischof bietet auch an, die Menschen an ihre Vorsätze und schönen Pläne zu erinnern, sobald die Corona-Beschränkungen das wieder zulassen. Dazu hat das Erzbistum Hamburg eine Internetseite (www.sei-gut-zu-dir.org) und eine Telefonhotline (040 / 24 87 74 44) eingerichtet.

Mit Blick auf die soeben begonnene Fastenzeit schreibt er, dass Verzicht und Fasten kein Selbstzweck seien: „Sollen wir in einer Zeit, die durch Einschränkungen geprägt ist, auch noch fasten und verzichten? Der Verzicht ist ja zum Normalen geworden. Es geht darum, Gewohnheiten und Verhaltensmuster zu unterbrechen, um uns verändern zu können."

Der Erzbischof betont, dass er die anhaltenden Corona-Beschränkungen aus voller Überzeugung mittrage. „Ich bin dankbar, dass so viele Menschen in unserer Gesellschaft bewusst zusammenhalten: um sich selbst und andere zu schützen und um das Leben ihrer Mitmenschen zu retten."