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"Evangelium mit Hand und Fuß"

Sendungsfeier von Silvia Quinchiguango

Ich will ein Evangelium auf zwei Beinen sein." Das hat Silvia Quinchiguango im Gespräch mit Erzbischof Stefan Heße gesagt. Und der Bischof hat dieses Zitat aufgegriffen, als er Silvia Quinchiguango am vergangenen Freitag (18. September 2020) nach abgeschlossener Ausbildung für den Dienst im Erzbistum beauftragte. „Ein Evangelium auf zwei Beinen, das heißt für mich zunächst einmal, das Evangelium bekommt Hand und Fuß. Das Evangelium wird Fleisch. Es ist eben nicht etwas Rein-Geistiges, eine Lehre, Gedanken, Ideen. Nein: das Evangelium ist konkret", sagte Erzbischof Heße in der Predigt des Gottesdienstes.

Und: „Ein Evangelium auf zwei Beinen, das schreit nach Bewegung. Die Beine sind zum Gehen da." Silvia Quinchiguango hat schon lange Wege hinter sich. Von ihrem Geburtsland Ecuador in Südamerika über Österreich nach Hamburg. Aus ihrer Familie war sie die erste, die Abitur gemacht und studiert hat. Nach dem Abschluss war sie in der Gemeinde St. Elisabeth in Hamburg-Harvestehude tätig. Seit Februar ist ihre Pfarrei St. Katharina von Siena im Hamburger Norden einschließlich Norderstedt. Dort ist sie pfarreiweit vor allem für die Arbeit mit Kindern, Familien und in der Erstkommunionvorbereitung zuständig. Aber noch an einem anderen Ort hat die Gemeindereferentin eine Heimat.

„Ich bin regelmäßig in der spanischen Mission tätig, bin dort beim Gottesdienst, singe im Chor und spiele Gitarre." Das liegt nahe, schließlich ist spanisch ihre Muttersprache.
Wegen Corona war die Aussendungsfeier von März auf September verschoben worden. Aber jetzt konnte die Gemeindereferentin Freunde und Wegbegleiter der letzten Jahre einladen. „Viele sind gekommen. Es war eine sehr schöne Feier", sagt sie.

(Text: A. Hüser / Neue Kirchenzeitung)

Predigt des Erzbischofs nachlesen