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Erzbischof em. Averkamp

Bischofswappen

Das Wappenschild ist geviertelt. Feld 1 und 4 entsprircht dem Wappen des Erzbistums Hamburg. Feld 2 und 3 zeigt das Eigenzeichen des Alterzbischof Ludwig Averkamp.

Im Feld 1 und 4 sind in rot zwei schräggekreuzte Schlüssel zu sehen, oben ein sechsstrahliger Stern und unten ein silbernes Herz, aus dem ein silbernes Kreuz wächst. Die beiden Petrus-Schlüssel sind das Wappen des Erzbistums Hamburg-Bremen, das in der Reformation unterging. Der Stern bezieht sich auf die Gottesmutter Maria, Patronin der Stadt Hamburg und der Kathedralkirche des Erzbistums. Das Herz unter dem Kreuz ist das Zeichen des Bischofs Niels Stensen und vertritt den mecklenburgischen Teil des Erzbistums.

Feld 2 und 3 zeigt in blau einen goldenen Krummstab, oben von einer silbernen Lilie und untern von einer dreitürmigen silbernen Kirche begleitet.
Vorgabe für das Eigenzeichen war ein Bremer Kapitelssigel, das den Gründer-Erzbischof Ansgar bei der Verehrung der thronenden Gottesmutter zeigt. Sie wird durch Lilie dargestellt, Ansgar durch den Bischofsstab und das Kirchenmodell. Eine dreitürmige Kirche ist auf einem Hamburger Kapitelsiegel neben der thronenden Gottesmutter zu sehen. Die französiche Form der Lilie spielt auch auf König Ludwig IX an, den Namenspatron des Erzbischofs.

Unter dem Schild ist das Pallium mit vier scharzen Kreuzen zu sehen, ahinter ein goldenes doppeltes Vortragekreuz und über dem ganzen ein grüner Hut mit zwei mal zehen grünen Quasten an grünen Schnüren.

Den Wahlspruch "Dominus prope" ("Der Herr ist nahe") aus dem Philipperbrief (4,5) führte Alterzbischof Averkamp schon als Bischof von Osnabrück.

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