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Erneuerungsprozess
Bildquelle: Erzbistum Hamburg / M. Heinen

Diözesaner Gremientag in Lübeck

Beim diözesanen Gremientag in Lübeck wurde nicht nur an der Entwicklung pastoraler Indikatoren für künftige Budgetentscheidungen weitergearbeitet, sondern auch über den Beteiligungsprozess an sich diskutiert.

Rund 100 Haupt- und Ehrenamtliche haben am vergangenen ­Samstag (23.02.2019) in der Lübecker Dom-Schule am „Gremientag" des Erzbistums teilgenommen. Eingeladen waren Vertreter der diözesanen Gremien, der Berufsgruppen, der Projekte im Erneuerungsprozess, der fremdsprachigen Missionen, der Verbände und der Jugend sowie die Bistumsleitung. Im Mittelpunkt stand die Beratung des zweiten Entwurfs der sogenannten „pastoralen Indikatoren", die bei Budgetentscheidungen des Erzbistums künftig eine zentrale Rolle spielen sollen.

Zum Auftakt betonte Erzbischof Stefan Heße die Bedeutung des Beteiligungsprozesses für seine Entscheidungen. Er brauche „eine Resonanz aus dem Bistum", so Heße. Er verwies darauf, dass andere Diözesen trotz ähnlicher Reformvorhaben keine vergleichbaren Beteiligungsprozesse ins Leben gerufen hätten. „Das finden wir in Deutschland so nicht. Deshalb ist das ein einzigartiger Weg, den wir hier gehen", bilanzierte er.

Das bestätigte Walter Raasch, der kürzlich als Mitglied des Diözesanpastoralrats bei einem Treffen der Bistümer war. Für ihn sei wichtig gewesen, zu spüren, „dass es mühsam ist, aber nicht unbedingt falsch, was wir hier machen." Doch es gab auch zahlreiche kritische Anmerkungen, viele davon aus der Priesterschaft.

Zu Gast auf dem Gremientag war das Hamburger Improvisationstheater „Die Spieler". Die Mitglieder der Theatergruppe begleiteten den Tag und fassten in zwei Improvisationstheater-Sequenzen die Ergebnisse spielerisch zusammen.

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