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Die eigene Begrenzung erkennen

Heße schreibt eine Botschaft zum Ramadan

Erzbischof Stefan Heße hat an die Verantwortung der Religionen für Frieden und Gerechtigkeit erinnert. „Die Besinnung auf das Selbst und die Frage der Verantwortung vor Gott ist Kern des Fastens in allen Religionen", schreibt Heße in einer Botschaft zum Ramadan an die islamischen Gemeinschaften in Norddeutschland. Alle Gläubigen seien aufgerufen, die Liebe und Barmherzigkeit des Schöpfers in der Welt sichtbar zu machen. Dies gelinge nur im inneren Frieden, im Bewusstsein, dass der Mensch für sein Handeln Verantwortung trage und vor Gott Rechenschaft ablegen müsse, so der Erzbischof.

„Der äußere Frieden bedarf des inneren Friedens der Menschen", schreibt Heße weiter. Doch wenn der Mensch seine eigene Begrenzung nicht erkenne, sondern sich selbst zum Herren der Welt mache, zerstöre er seinen inneren Frieden: „Er wird zum Richter über andere Menschen, vergisst aber sein eigenes, vielleicht falsches Handeln."

Die Ramadan-Botschaft des Erzbischofs schließt mit dem Segenswunsch: „Möge der Friede Gottes die Herzen der Menschen erfassen zum Segen für seine Schöpfung."