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Die Wahrheit des Augenblicks

Ausstellung mit Bildern von Ulrich Rölfing im Dom

„Wenn ein Mensch gestorben ist, zeigt sein Leben im Rückblick mitunter eine ganz neue Gestalt. Ereignisse und Eigenheiten rücken näher zusammen und zeigen eine Verbundenheit, die zuvor nicht sichtbar war. Beiläufige Gesten und Verhältnisse rücken auf einmal ins Zentrum und beginnen zu sprechen ..." (Ulrich Rölfing)
Vor dem Hintergrund dieser Erfahrung hat der Künstler Ulrich Rölfing seine Mutter gemalt: als Lehrerin, als Baby, als Pflegebedürftige, als Ehefrau, als Sterbende, in Uniform, als Hausfrau ... Entstanden ist ein Zyklus, der vom 25. Oktober bis 24. November im St. Marien-Dom zu sehen ist. Die Bilder regen an, sich mit dem eigenen Leben – den großen Ereignissen und den beiläufigen Gesten – auseinanderzusetzen.

Ulrich Rölfing lebt und arbeitet als Bildhauer und Maler in Hamburg-St. Georg. Sein künstlerischer Werdegang begann 1979 in Florenz, wo er durch den italienischen Bildhauer Raimondo Puccinelli in die Bildhauerei eingeführt wurde. Es folgte ein Studium der Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Bochum und ein Kunststudium in Wien. Durch Ausstellungen im In- und Ausland und durch Werke im öffentlichen Raum ist seine Kunst vielfältig präsent. Ulrich Rölfing ist Stipendiat der Malschule Weimar, der Otto Flath Stiftung, der Stadt La Rochelle (Frankreich) und Preisträger der Stadt Pöchlarn.
Begleitet wird die Ausstellung von zahlreichen Veranstaltungen, die zu einer bewussten und persönlichen Beschäftigung mit Sterben, Tod und Trauer einladen. Konzerte und Führungen, Gottesdienste, Gesprächsabende und Seminare wollen unterschiedliche Zugänge zu diesem Themenkomplex eröffnen. Es geht darum, das Sterben zu begleiten, die Realität des Todes auszuhalten, die Trauer zu gestalten und von der christlichen Hoffnung zu erzählen.

Flyer mit weiteren Infos und allen Veranstalltungen zur Ausstellung.