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Die Gegenwart Gottes feiern
Bildquelle: EBHH / Marco Heinen

Gottesdienste und Prozessionen zu Fronleichnam

Mit Gottesdiensten und Prozessionen begehen die katholischen Christen auch in Hamburg, Mecklenburg und Schleswig-Holstein am Donnerstag, 15. Juni, das Fest Fronleichnam. Sie feiern an diesem Tag die Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie. Erzbischof Stefan Heße leitet den Festgottesdienst um 19 Uhr im Hamburger St. Marien-Dom (Am Mariendom 1). Anschließend zieht die Gemeinde in einer Prozession durch den Stadtteil St. Georg. Der Abend klingt mit einer Begegnung im Saal der Dompfarrei aus.

In Kiel hält Weihbischof Horst Eberlein am Abend den Gottesdienst für die Katholiken der Landeshauptstadt. Das Pontifikalamt beginnt um 18 Uhr auf der sogenannten „Katholikenwiese" bei der Kirche St. Heinrich (Feldstraße 172).
In Rostock wird das Fronleichnamsfest traditionell auf dem Neuen Friedhof gefeiert. Die Messe mit Weihbischof Hans-Jochen Jaschke beginnt um 10 Uhr.

Viele Gemeinden feiern erst sonntags

Fronleichnam ist in Norddeutschland kein gesetzlicher Feiertag. Deshalb weichen viele Gemeinden für ihre Prozessionen auf den folgenden Sonntag aus. Domkapitular Berthold Bonekamp leitet den Fronleichnamsgottesdienst am Sonntag, 18. Juni, um 9.30 Uhr im Harburger Stadtpark. Anschließend findet dort das traditionelle Fest der Begegnung statt. In Schwerin beginnen Gottesdienst und Prozession mit Erzbischof Stefan Heße am Sonntag, 18. Juni, um 10 Uhr auf dem Gelände des Erzbischöflichen Amtes im Stadtteil Lankow (Lankower Straße 14-16).

Das Fest Fronleichnam hat sich aus der mittelalterlichen Christusmystik entwickelt. Es wird seit 1246 gefeiert. Das mittelhochdeutsche „Fronleichnam" meint „den lebendigen Leib des Herrn". Als Zeichen für die Gegenwart Christi in der Eucharistie wird die Hostie in einem Schaugefäß, der Monstranz, während der Prozession mitgeführt. Die Prozession zeigt die Kirche als wanderndes Gottesvolk. Auf seinem Weg durch die Geschichte vertraut es auf die Hilfe und Nähe Gottes.