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Bildquelle: dpsg.de

100 Jungpfadfinder wandern ihren eigenen Ironman

Rund 100 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Hamburg und Schleswig-Holstein testen an der Seeve ihre ganz eigene Form des weltbekannten Wettkampfs: den Iron-Jufi. Sie kommen alle aus dem größten Jugendverband im Erzbistum Hamburg und wollen nicht nur eine gute Zeit miteinander verbringen, sondern auch erlernte Pfadfindertechniken unter schweren Bedingungen austesten. Dabei geht es aber nicht bloß um Leistung, sondern vor allem um Teamgeist.

Statt eines gemeinsamen Treffpunkts kennen sie nur ihre eigenen Startkoordinaten: Am Wochenende (10.-12. Mai) versammeln sich rund 100 Jungpfadfinderinnen und -pfadfinder im Seevetal, um miteinander Abenteuer zu erleben. Dazu gehört neben den Tücken des Lagerlebens auch, den beschwerlichen Iron-Jufi zu absolvieren, eine lange Wanderung gespickt mit pfadfinderischen Aufgaben. Ausgerichtet wird die Veranstaltung für die 11- bis 13-Jährigen durch die DPSG, die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg.

Nachdem die ‚Jufis' genannten Teilnehmenden am Freitag fernab ihres Zeltplatzes ausgesetzt werden, gilt es zuerst, mithilfe von Hinweisen und Rätseln zu ihrem Schlafplatz zu finden. Diese Suche darf aber natürlich nicht zu lange dauern, denn wenn der Sonnenuntergang näher rückt, bevor die schwarzen Zelte aufgebaut sind, wird das Einrichten der Bettstatt nur umso beschwerlicher.

Am Samstag erwartet die Kinder dann nicht nur ein spielerisches Programm, sondern eben auch der an den harten Triathlon Ironman angelehnte Iron-Jufi. In Gruppen wird sich dafür auf Wanderung begeben, wobei es nicht nur gilt, möglichst viele Kilometer hinter sich zu bringen, sondern auch, mit Karte und Kompass von einem Posten zum nächsten zu finden. An diesen erwarten die Kinder dann Aufgaben vom Hindernisparcours bis zum Seilschwung über die Seeve. Oftmals sind diese nicht allein mit Sportlichkeit oder Geschick zu lösen, denn auch pfadfinderische Fähigkeiten werden verlangt: So müssen die Pfadfinderinnen und Pfadfinder Knoten kennen, Feuer machen können und sich mit Wegzeichen gegenseitig den rechten Pfad zeigen.

Wichtiger Bestandteil für die Ehrenamtlichen ist dabei auch, den Kindern zu vermitteln, dass es schlussendlich nicht darum geht, der oder die Beste zu sein, sondern einander zu helfen und die Stärken aller Einzelnen zu nutzen, um am Ende zu Höchstleistungen fähig zu sein. Veranstaltet wird das Wochenende von einer Gruppe junger Leiterinnen und Leiter, die sich nicht nur der DPSG und besonders der Altersstufe der Jungpfadfinder verbunden fühlen, sondern die die Kinder aus dem ganzen Erzbistum gern mit schönen Erinnerungen heimfahren lassen wollen.

Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) ist mit rund 95.000 Mitgliedern der größte katholische Pfadfinderverband und gleichzeitig einer der größten Kinder- und Jugendverbände in Deutschland. In der DPSG sind Wölflinge (7- bis 10-Jährige), Jungpfadfinderinnen und Jungpfadfinder (10- bis 13-Jährige), Pfadfinderinnen und Pfadfinder (13- bis 16-Jährige) sowie Roverinnen und Rover (16- bis 20-Jährige) aktiv, die von Leiterinnen und Leitern (ab 18 Jahren) geleitet und begleitet werden. Mit über 1300 Mitgliedern ist die DPSG der größte katholische Jugendverband im Erzbistum Hamburg. Die jährlich für Kinder der Jungpfadfinderstufe stattfindende Pfadfinderwochenende (‚Lager') gehört fest in die Pädagogik der DPSG und in die Kalender aller Beteiligten, die aus dem flächenmäßig größten Bistum Deutschlands anreisen.