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Corona-Krise
Bildquelle: Wikipedia / Heidas

Kirchen wünschen Abgeordneten Kraft und Mut

Die christlichen Kirchen Hamburgs haben den Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft angesichts der Corona-Krise Kraft und Mut zugesprochen. „Als Abgeordnete tragen Sie in diesen Wochen und Monaten eine enorme Verantwortung. Noch mehr als sonst stehen Sie dabei im besonderen Fokus einer Öffentlichkeit, die unterschiedliche Interessen hat und zugleich schnelle und klare Entscheidungen erwartet", heißt es in einem Schreiben von Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt (Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland), Erzbischof Dr. Stefan Heße (Erzbistum Hamburg) und dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Hamburg, Pastor Uwe Onnen. Es wurde im Vorfeld der für Mittwoch geplanten konstituierenden Sitzung der Bürgerschaft an alle Abgeordneten verschickt.

„Aktuell stellt die Corona-Krise unser Zusammenleben vor eine enorme Herausforderung", heißt es in dem Brief weiter. „Anscheinend steht dabei alles auf dem Prüfstand und wird einem Stresstest unterzogen: Unser Gesundheitssystem, unsere Wirtschaft, unsere Gesellschaft als Ganze – und auch unsere persönliche Belastbarkeit, unsere Fürsorge für andere und unsere Solidarität mit anderen inmitten eigener Ängste und Sorgen." Ausdrücklich würdigten die Kirchenvertreter das Engagement der Abgeordneten vor dem Hintergrund der aktuellen Lage. „Wir danken Ihnen sehr dafür, dass Sie sich dieser Aufgabe stellen. Dafür wünschen wir Ihnen Mut und Zuversicht, und wir bitten Gott um seinen Segen für Ihre Arbeit."

Die Kirchenvertreter wandten sich schriftlich an die Abgeordneten, weil der traditionelle ökumenische Gottesdienst vor der konstituierenden Sitzung in der Hauptkirche St. Petri wegen der Corona-Krise abgesagt werden musste. Er soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

Brief der Bischöfe an die Abgeordneten (PDF)