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Corona-Krise
Bildquelle: Erzbistum Hamburg / Guiliani/von Giese co-o-peration

Keine öffentlichen Gottesdienste vor dem 10. Mai

Im Erzbistum Hamburg bleiben öffentliche Gottesdienste wegen der Corona-Krise weiter ausgesetzt. „Wir gehen davon aus, dass es frühestens ab dem 10. Mai wieder möglich ist, Gottesdienste mit Gemeinde zu feiern, sofern die Vorgaben der Gesundheitsämter und Behörden eingehalten werden", schreibt Generalvikar Ansgar Thim in einem Brief an die Pfarrer in Hamburg, Mecklenburg und Schleswig-Holstein.

Die Bestimmungen in den drei Ländern stünden noch nicht fest, so Thim weiter. In den kommenden Tagen würden Verhandlungen geführt. „Und wir werden für uns klären, was unter Auflagen durchführbar sein wird."

Bis dahin bleibe es bei den derzeit geltenden Bestimmungen, betonte der Generalvikar. Auch Freiluftgottesdienste, die nach den staatlichen Vorschriften in Mecklenburg-Vorpommern wieder erlaubt seien, sollten unterbleiben. „Bei allen Gedanken in Richtung Lockerungen müssen wir nach wie vor auf den Schutz der Schwächeren und die Solidarität aller achten", so Thim. Er kündigte an, rechtzeitig vor dem 10. Mai neue Handlungsempfehlungen für das Erzbistum Hamburg herauszugeben. Darin würden auch Informationen zum Umgang mit Firmungen, Erstkommunionfeiern und Hochzeiten enthalten sein.