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Corona-Hilfe
Bildquelle: EBHH / M. Heinen

Erzbistum Hamburg legt Corona-Hilfsfonds auf

Erste Auszahlung an das Caritas-Zahnmobil in Hamburg – Hilfe auch für argentinisches Partnerbistum

Das Erzbistum Hamburg hat für schnelle und unkomplizierte Hilfen einen Fonds aufgelegt, der Menschen und Projekte in den Zeiten der Corona-Pandemie unterstützen soll. „Meist braucht es gar nicht so viel, um helfen zu können, eine Idee umzusetzen", sagte Erzbischof Stefan Heße am Freitag (18. September 2020) in Hamburg. Die kleine Klimaanlage für das Zahnmobil sei mit rund 600 Euro nicht teuer gewesen, der Effekt sei aber gerade an heißen Tagen für das medizinische Personal und die Patienten enorm. „Der kleine Aufwand und die schnelle Hilfe haben eine große Wirkung", so Heße. Die rollende Zahnarztpraxis wird in der zahnmedizinischen Behandlung Wohnungsloser und in der Präventionsarbeit an Schulen und Kinder- sowie Jugendhilfeeinrichtungen in Hamburg eingesetzt. Das Team des Zahnmobils besteht aus einer Zahnarzthelferin, dem Fahrer des Fahrzeuges sowie ehrenamtlichen Zahnärztinnen und Zahnärzten.

Der Hilfsfonds „Corona-Pandemie" im Erzbistum Hamburg wurde erst kürzlich angelegt. „Im Nachgang zum Pfingstbrief des Erzbischofs in diesem Jahr engagierten sich viele Menschen für die Corona-Nothilfe des Erzbistums, wofür wir sehr dankbar sind", sagt Andreas Wöhrl, Leiter Stabsstelle Mitgliederkommunikation und Fundraising im Erzbistum Hamburg. Zur Auszahlung stünden derzeit knapp 60.000 Euro bereit. „Das Geld kommt von etwa 650 Spenderinnen und Spendern."

Mit dem Hilfsfonds sind auch Unterstützungen im argentinischen Partnerbistum Puerto Iguazú möglich. „Das ist mir ein besonderes Herzensanliegen. Die Menschen und die Gesellschaft in Argentinien leiden viel stärker unter der Pandemie als wir hier in Deutschland. Die wirtschaftliche Not dort ist größer", erklärte der Erzbischof. Projekte, die von hier aus gemeinsam mit Partnern vor Ort initiiert werden, könnten ebenso Unterstützungsleistungen beantragen.

„Wir wollen schnell helfen. Von der Antragstellung bis zur Bewilligung soll nicht viel Zeit vergehen", sagt Wöhrl. Anträge können über die katholischen Pfarreien im Erzbistum, die Katholischen Fremdsprachigen Missionen, die Caritas im Norden, die Hochschulgemeinden oder die Jugendverbände sowie Ordensgemeinschaften gestellt werden. „Und sehr gerne dürfen auch weitere Spenden den Hilfsfonds füllen", so Wöhrl.

Spendenkonto:
Hilfsfonds „Corona-Pandemie" im Erzbistum Hamburg
IBAN: DE37 4006 0265 0000 0051 51
Darlehenskasse Münster
Verwendungszweck: Hilfsfonds Corona

Foto: EBHH/Marco Heinen