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Caritas im Norden
Bildquelle: caritas-im-norden.de

Hand in Hand für Norddeutschland

Es ist eine der größten Spendenaktionen im Norden: Zwei Wochen lang stellt der NDR auf allen Kanälen Projekte vor, für die man spenden kann: In diesem Jahr gehen die Spenden an Aktionen von Caritas und Diakonie.

„Hand in Hand für Norddeutschland" heißt eine große Spendenkampagne des NDR. Zum zehnten Mal läuft diese Aktion, die sehr viele soziale Projekte unterstützt. Täglich wird ein anderes Projekt vorgestellt. Die Zuschauer und Zuhörer können dann gezielt für das Projekt spenden. Partner des NDR sind jeweils mehrere Wohlfahrtsverbände, Vereine oder andere soziale Träger.

In diesem Jahr sind die großen christlichen Wohlfahrtsverbände Caritas und Diakonie an Bord. Der Aktionszeitraum der NDR-Aktion ist 30. November bis 11. Dezember. Die Corona-Krise ist auch hier ein Schwerpunkt. Benachteiligten Menschen in unserer Gesellschaft zu helfen, die durch die Corona-Pandemie ganz besonders in Not geraten sind, das soll ein Schwerpunkt sein. „Not sehen und handeln ist unsere Kernkompetenz. Selten ist beides so in Anspruch genommen worden wie in dieser Zeit", sagte der Osnabrücker Caritasdirektor Franz Loth bei der Vorstellung der Spendenaktion in Hannover, „und ein Ende von Sofortmaßnahmen und Unterstützung für Menschen, die unsere Hilfe dringend brauchen, ist leider überhaupt nicht in Sicht! Im Gegenteil: Für die es schon vorher eng war, für die verschlechtert sich die Situation dramatisch. Dafür benötigen wir gemeinsam mitmenschliche Hilfe."

20 Projekte pro Land sind in der Auswahl

Für diejenigen, die die Spenden nutzen können, ist die Kampagne eine große Hilfe. Allerdings wird der große Kuchen mehrfach geteilt. Allein die Caritas ist mit den Diözesanverbänden Osnabrück, Hildesheim, Berlin, dem Landescaritasverband für Oldenburg in Niedersachsen und der Caritas im Norden (Erzbistum Hamburg) vertreten. „Eingereicht haben wir 20 Projekte pro Bundesland", sagt Achim Rizvani von der Caritas im Norden, „aber welche der NDR auswählen wird, das steht heute noch nicht vollständig fest."

Kandidaten sind unter anderem der Beratungsbus „Rat auf Rädern" in Neubrandenburg, das Begegnungscafé „Mama Chocolate" in Schwerin und die „Lichtblicke", ein ehrenamtlicher Besuchs- und Begleitdienst für ältere Menschen in Lübeck.

(Text: Andreas Hüser / Neue Kirchenzeitung)