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Bonifatiuswerk

Solidarität mit Christen in der Diaspora

Im Jahr 2017 findet der Diaspora-Sonntag bundesweit am 19. November statt. Das Motto der Diaspora-Aktion lautet: „Keiner soll alleine glauben. Unsere Identität: Segen Sein."

Die Diaspora-Aktion steht unter der Frage, wie Christen für andere zum Segen werden können. Im Fokus stehen insbesondere die katholischen Minderheiten in der deutschen Diaspora, in Skandinavien und im Baltikum, die sich engagiert und kreativ für andere einsetzen, weite Wege auf sich nehmen und andersdenken Mehrheiten gegenüberstehen.

Leitwort: „Keiner soll alleine glauben. Unsere Identität: Segen sein."

Ein Leben mit Gott ist nichts für Stubenhocker. Das durfte auch Abraham erfahren. Er wurde von Gott gerufen, sich auf den Weg zu machen. Nicht nur für sich, sondern vielmehr für andere. Damit er ein Beförderer von Gottes Segen wird. Erst im sich Aufmachen für andere, kommt der Segen, den man selbst erhalten hat, zur vollen Entfaltung. Die Ansprache Gottes ist also nicht etwas abgrenzend Exklusives. Insbesondere in der Diaspora ist es von großer Bedeutung, wechselseitig Segen zu sein. Für Christen untereinander und ausdrücklich für die Menschen, die Gott noch nicht kennen. Damit niemand allein glauben muss, denn „auf den Straßen dieser Welt verbirgt sich Gott", so die Selige Magdalena Delbrêl. Wer Gott finden will, muss also raus aus der Bequemlichkeit des Alltags. Als Christen ist es unsere Identität: Segen sein.

Leitmotiv zur Diaspora-Aktion

Es gibt wohl niemanden in unseren Breiten, der das nicht kennt: Es beginnt zu regnen und der Schirm liegt... natürlich daheim. Manchmal prasseln im Leben ebenso schlechte Nachrichten und Ereignisse auf einen herunter, wie ein starker Schauer. Das Gefühl, dem schutzlos ausgeliefert zu sein, lässt einen ohnmächtig zurück. Wie gut tut es dann, wenn jemand da ist, der einen lieben Blick schenkt. Jemand, der ein liebevolles Wort spricht. Der einfach schützend die Hand über einen hält, so wie es das Plakat zum Leitmotiv der Diaspora-Aktion es verdeutlicht. Das ist dann wirklich ein Segen. Durch den Zuspruch Gottes in der Taufe, sind wir als Christen besonders dazu aufgefordert, ein ebensolcher Segen zu sein. Das gilt speziell für die Gemeinschaft mit unseren Schwestern und Brüder in der Diaspora, die wir nicht im Regen stehen zu lassen können.

Diaspora-Kollekte am 19. November 2017

Am 19. November ist ein wichtiger Tag der Solidarität mit jenen Glaubensgeschwistern, die in Deutschland, Nordeuropa und dem Baltikum in einer extremen Minderheitensituation ihren Glauben leben. Der Diaspora-Sonntag eröffnet die Chance, Segensaufbrüche in der Diaspora zu ermöglich, durch die der Glaube in einer entchristlichten Gesellschaft neu zur Sprache gebracht wird. Ihre Spenden werden ein Segen für die zu unterstützenden Projekte sein, die eine Gemeinschaft der Glaubenden ermöglichen.

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