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Bonifatiuswerk
Bildquelle: Bonifatiuswerk / Patrick Kleibold

Duhn ist neuer Vizepräsident

Der Hamburger Bernd Duhn wurde von der Mitgliederversammlung des Bonifatiuswerkes zum neuen Vizepräsidenten gewählt. Duhn engagiert sich 2010 ehrenamtlich im Bonifatiusrat – dem Aufsichtsratsgremium des Bonifatiuswerkes – und folgt nun auf Hermann Fränkert-Fechter aus dem Erzbistum Berlin, der das Amt acht Jahre lang ausübte und seit 1998 dem Bonifatiusrat angehörte. Die Mitgliederversammlung tagte im Bistum Mainz, in dem das Bonifatiuswerk am letzten Wochenende die bundesweite Diaspora-Aktion der katholischen Kirche eröffnete.

„Wir sind froh darüber, dass wir mit Bernd Duhn einen so engagierten Katholiken in das Amt des Vizepräsidenten wählen konnten, der als Leiter der Abteilung Kindertagesstätten im Erzbistum Hamburg die Situation von Katholiken in der Diaspora sehr genau kennt und somit wertvolle Erfahrungen mit in diese Funktion einbringt", sagte der Präsident des Bonifatiuswerkes, Heinz Paus.

Zugleich dankte er dem scheidenden Vizepräsidenten, der 21 Jahre die Geschicke des Bonifatiuswerkes mitbestimmte und an der Satzungsänderung und an der Standortbestimmung mitwirkte. Ebenfalls aus dem Bonifatiusrat ausgeschieden ist Dr. Hermann Wieh aus dem Bistum Osnabrück, der sich seit 1995 im Aufsichtsratsgremium engagierte. „Das Bonifatiuswerk hat Hermann Fränkert-Fechter und Dr. Hermann Wieh viel zu verdanken. Beide haben maßgeblich daran mitgearbeitet, unser Hilfswerk für kommende Herausforderungen einer pluralistischen und säkularisierten Gesellschaft optimal zu rüsten", betonte Paus.

Neu in den Bonifatiusrat gewählt wurden der Generalvikar des Bistums Hildesheim Martin Wilk, Franz Eller aus dem Erzbistum Bamberg, die Seelsorgeamtsleiterin des Erzbistums Berlin, Uta Raabe, und Domkapitular Dr. Martin Schomaker aus dem Bistum Osnabrück. Wiedergewählt wurden Klaus Henke aus dem Erzbistum Paderborn, der dem Bonifatiusrat bereits seit 12 Jahren angehört, und Caroline Freifrau von Ketteler aus dem Bistum Münster, die sich seit 2011 im Gremium engagiert. Die Mitglieder des Bonifatiusrats werden jeweils für sechs Jahre gewählt.

Nach der Mitgliederversammlung ist der Bonifatiusrat das wichtigste Gremium des Bonifatiuswerkes, das jährlich über die Vergabe der Projekthilfen entscheidet, den Haushaltsplan beschließt und den operativen Vorstand beaufsichtigt.