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Betroffene gesucht

Aufarbeitung des Missbrauchs in Mecklenburg

Im Rahmen der Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche Mecklenburgs sucht das Erzbistum Hamburg weiter Menschen, die solchen Missbrauch durch katholische Priester oder andere im Dienst der Kirche stehende Personen erlitten haben. „Wer zu dem Personenkreis gehört, der zwischen 1945 und 1989 als Minderjähriger in Mecklenburg einem solchen Verbrechen ausgesetzt war, ist herzlich eingeladen sich aktiv an der Studie zu beteiligen", sagt Martin Colberg, Vorsitzender des Beirats, der die Aufarbeitung durch die Universität Ulm begleitet.

Das Forschungskonsortium der Universität Ulm unter der Leitung von Professorin Dr. Manuela Dudeck arbeitet intensiv an der Umsetzung des Projekts. Eine Mitarbeiterin hat die ersten 40 von etwa 200 Personalakten von Priestern, die in Mecklenburg tätig waren, durchgesehen. Die Durchsicht der Akten geschieht verdachtsunabhängig. Die Mitarbeiterin wird außerdem in Archiven und Einrichtungen forschen, in denen Schriftgut zur Aufarbeitung zu erwarten ist. Für Anfang Dezember sind Gespräche mit der ehemaligen Bistumsleitung zum Projekt fest vereinbart, bis Ende März 2021 sollen die Gespräche mit den Betroffenen abgeschlossen sein und dann ausgewertet werden.

Für Rückfragen steht Martin Colberg gern zur Verfügung (Telefon 040 24 87 72 94, Mail: Colberg@erzbistum-hamburg.de)

Einladung zur Studienteilnahme (pdf)