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Bestand gesichert
Bildquelle: Archiv EBHH / A. Hüser

Edith Stein Schule in Ludwigslust

Gemeinsame Presseerklärung der Bernostiftung, des Diakoniewerks Neues Ufer und des Erzbistums Hamburg

Edith Stein Schule in Ludwigslust: Bestand gesichert

Die Aufsichtsgremien der Bernostiftung und des Diakoniewerks Neues Ufer haben entschieden, dass die Diakoniewerk Neues Ufer gGmbH die Trägerschaft der Edith-Stein-Schule in Ludwigslust übernehmen wird. Dem vorausgegangen waren durch das Erzbistum Hamburg begleitete kurze und sehr zielführende Verhandlungen. Das Diakoniewerk Neues Ufer wird mit Übernahme der Trägerschaft den geplanten Neubau der Schule in Angriff nehmen und mit den zugesagten Fördermitteln zügig umsetzen.

Das Diakoniewerk Neues Ufer wurde vor 27 Jahren gegründet und ist Träger von 13 Kindertagesstätten, drei Einrichtungen für Senioren, den Ramper Werkstätten sowie weiteren Einrichtungen der Behindertenhilfe und bisher drei Schulen. Die evangelische Altenpflegeschule ist die älteste ihrer Art in Mecklenburg-Vorpommern. Die Weinbergschule ist eine evangelische kooperative Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Die Montessorischule – in ihrer Ausrichtung vergleichbar mit der Edith Stein Schule – feierte als erste Schule mit ihrer pädagogischen Ausrichtung gerade erst ihr zwanzig-jähriges Bestehen.

Diakoniewerk Geschäftsführer Thomas Tweer: "Ich war sehr beeindruckt von dem hohen Engagement, mit dem sich die Schulleitung, das Team und die Elterninitiative für den Erhalt der Schule eingesetzt haben. Auch die Unterstützung durch die Stadt Ludwigslust, allen voran Bürgermeister Reinhard Mach war sehr ermutigend und gibt uns das gute Gefühl mit offenen Armen empfangen zu werden. Wir werden an einer christlichen und ökumenischen Ausrichtung der Schule festhalten."

Für das Erzbistum Hamburg erklärte Generalvikar Ansgar Thim: „Für die Edith-Stein-Schule in Ludwigslust gibt es nun eine gute Perspektive. Ich freue mich, dass sich die Schule in einer christlichen Trägerschaft weiterentwickeln kann. Ich danke allen Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit."

„Wir bedauern sehr, dass es nicht gelungen ist, die notwendige aufsichtliche Genehmigung für das Bauvorhaben der Edith-Stein-Schule in Ludwigslust zu erhalten. Die Förderzusage des Landes von 4,3 Mio. € und auch die Zusage der Stiftung, keine finanzielle Unterstützung oder Bürgschaft durch das Erzbistum zu erwarten, haben leider nicht den gewünschten Erfolg gehabt. Um die Schule aber nicht in ihrer Existenz zu gefährden, hat der Stiftungsrat, dem Wunsch des Generalvikars nachkommend, den Trägerwechsel schweren Herzens beschlossen", sagt Stiftungsratsvorsitzender Hubert Maus. Mit dem Diakoniewerk Neues Ufer konnte ein kompetenter Trägerinteressent für die Schule gewonnen werden. „So wird es der Edith-Stein-Schule auch weiterhin möglich sein, sich strategisch weiterzuentwickeln und auf einem hohen Niveau ein Leuchtturm der Bildung zu bleiben. Dafür bin ich sehr dankbar.", so Stiftungsdirektor Thomas Weßler.

(Presserklärung im pdf-Format)