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Aschermittwoch
Bildquelle: Pfarrbriefservice.de / Peter Weidemann

Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit

Mit dem Aschermittwoch beginnt am 14. Februar die Fastenzeit vor Ostern. Katholische Christen lassen sich an diesem Tag im Gottesdienst mit Asche ein Kreuz auf die Stirn zeichnen. Es ist Symbol für die Vergänglichkeit des Lebens. Der Priester spricht dazu: „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehrst."

Im Hamburger St. Marien-Dom (Am Mariendom 1) wird das Aschekreuz in den Gottesdiensten um 12.30 Uhr und 18.15 Uhr ausgeteilt. Um 20 Uhr feiert der Verein „Andere Zeiten" einen ökumenischen Aschermittwochsgottesdienst.

Der Empfang des Aschekreuzes ist seit dem 11. Jahrhundert belegt. Die geweihte Asche stammt von verbrannten Palmzweigen. Neben Karfreitag ist Aschermittwoch der einzige strenge Fastentag in der katholischen Kirche. Man soll sich nur einmal satt essen und auf Fleischspeisen verzichten.

In der Fastenzeit, auch „Österliche Bußzeit" genannt, sollen Christen ihr Leben überprüfen und neu am Evangelium ausrichten. Viele verzichten dabei auf Genussmittel oder Konsumgewohnheiten. Wichtige Elemente der Fastenzeit sind in der kirchlichen Tradition neben dem Fasten das Gebet und das Almosengeben. Einen zeitgemäßen Ausdruck des Almosengebens ist die Aktion Misereor, die 1958 als Beitrag der deutschen Katholiken zur Entwicklungshilfe gegründet wurde.